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Manchmal kann es vorkommen, dass der Bildrahmen vom eingelegten Film nicht genau passt. Dann sehen Sie auf dem Bildschirm bzw. im gescannten Film beispielsweise die Perforationen. Gehen Sie die folgenden Schritte durch, um den Bildrahmen an ihren Film individuell einzustellen. Diese Anleitung und Bilder sind beispielhaft für den Super 8 Normal 8 Scanner von Somikon. Beim Super 8 Normal 8 Scanner von Reflecta geht es genauso, nur die Bezeichnungen können sich unterscheiden. Schritt 1: Gehen Sie dazu in das Menü über den Knopf "Menu". Mit den Pfeiltasten bewegen Sie sich durch das Menü. Schritt 2: Wählen Sie dann den Menü-Punkt "Ausschnitt" aus, indem Sie die Taste "OK" drücken. (Bei Reflecta heißt der Menü-Punkt "Rahmen anpassen"). Schritt 3: Im neuen Fenster steht nun der Filmtyp und darunter "X anpassen, OK". Wenn Sie jetzt die Pfeiltasten drücken, bewegt sich das Bild auf der x-Achse, also nach rechts bzw. links. Bewegen Sie das Bild, bis es für Ihren Film passt. Drücken Sie dann die "OK" Taste. Schritt 4:
Nun steht dort "Y anpassen, OK". Wenn Sie jetzt die Pfeiltasten drücken, bewegt sich das Bild auf der y-Achse, also nach oben bzw. unten. Stellen Sie auch hier das Bild passend ein und drücken Sie wieder auf die "OK" Taste. Schritt 5: Nun steht dort "W anpassen, OK". Hiermit stellen Sie die gesamte Größe des Bildes ein, indem Sie Zoomen. Das Bild wird mit den Pfeiltasten also größer oder kleiner. Drücken Sie danach wieder auf die Taste "OK", können Sie wieder X anpassen und sind wieder bei Schritt 3. Schritt 6: Haben Sie Ihr Bild richtig eingestellt, drücken Sie auf die Taste "Menu". Dann sind Sie wieder im Hauptmenü. Wenn Sie nochmals auf "Menu" drücken, kommen Sie wieder zurück auf den Startbildschirm. Bei uns gibt es die Möglichkeit einen Geschenkgutschein für Familie oder Freunde zu kaufen. Außerdem haben wir manchmal verschiedene Aktionen, bei denen man einen Rabatt für das gesamte Sortiment oder nur für bestimmte Produkte erhalten kann. In den folgenden Schritten erfahren Sie, wo Sie den Geschenkgutschein oder den Aktionscode einlösen können. Schritt 1: Wählen Sie ihr Produkt aus und legen Sie es in den Warenkorb, indem Sie auf "Jetzt bestellen" drücken. Es öffnet sich ein neues Fenster. Bei manchen Produkten befinden Sie sich dann schon direkt im Warenkorb. Bei den meisten Scannern haben Sie jedoch vorab noch Wahlmöglichkeiten, wie beispielsweise den Wunschliefertag auswählen, und kommen dann über "In den Warenkorb" weiter zum Warenkorb. Schritt 2: Links sehen Sie alle Produkte, die sich aktuell im Warenkorb befinden und darunter haben Sie die Möglichkeit einen Aktionscode oder einen Geschenkgutschein einzulösen. Klicken Sie dazu auf "Gutschein einlösen". Schritt 3: Geben Sie den aktuellen Aktionscode oder ein Gutscheincode in der oberen Zeile ein und drücken Sie auf "Anwenden". Ein Aktionscode kann beispielsweise "ZWEINACHTEN" sein. Die Gutscheincodes sind meistens eine 12-stellige Buchstaben-Zahlenkombination, wie "4J7XQNIGHQS6". Wenn Sie ein Geschenkgutschein haben, müssen Sie den Geschenkgutscheincode in der unteren Zeile eingeben und auf "Übernehmen" drücken. Der Geschenkgutschein ist 12-stellig und hat nach jedem vierten Zeichen ein Bindestrich. Er könnte beispielsweise so lauten "SCHA-T7R9-19TD-L196". Der Rabatt bleibt im Warenkorb, bis Sie auf "Abbrechen" drücken. Sie können also nochmals im Shop stöbern. Klicken Sie dazu auf "Einkauf fortsetzen" oder auf das "x" rechts oben, um das Warenkorb-Fenster zu schließen. Rechts neben dem Warenkorb können Sie ihre Bestellung über "Weiter" abschließen. Alles, was sich aktuell im Warenkorb befindet wird dann bestellt. Sobald Sie etwas in ihren Warenkorb gelegt haben können Sie ganz einfach zum Warenkorb zurück gelangen. Sie finden jederzeit links unten auf der Seite das Warenkorb-Zeichen. Klicken Sie einfach darauf.
Wenn Sie die Software Cyberview X installiert haben, ist standardmäßig die automatische Rahmenerkennung ausgewählt. Automatische Rahmenerkennung einstellen:Gehen Sie in der Software dazu auf Scan > Voreinstellungen > Positiv (oder, falls abweichend, Ihren aktuell ausgewählten Filmtyp). Wie Sie den Filmtyp auswählen, finden Sie unter dem folgenden Tipp: "Was Sie bei Schwarz-/Weiß Dias bzw. Negative beachten sollten". Es öffnet sich nun ein Fester mit allen Voreinstellungen. Gehen Sie auf das Register "Standard-Scanbereich". Wenn die automatische Rahmenerkennung aktiv sein soll, darf hier bei "Anwendereinstellung für Auto-Zuschnitt aktivieren" KEIN Haken gesetzt sein (siehe Abb. 2). Hinweis: Bei schwarz/weiß Dias muss man diese automatische Rahmenerkennung oft ausstellen. Das bedeutet Sie müssen einen Haken setzen und Anwendereinstellung für Auto-Zuschnitt aktivieren. Lesen Sie dazu weiter unten bei "manuelle Rahmenerkennung einstellen" weiter. Manuelle Rahmenerkennung einstellen:Möchten Sie den Rahmen manuell setzen, gehen Sie wie folgt vor: Schritt 1: Gehen Sie zunächst auf Scan > Vorscan und führen Sie einen Vorscan durch. Schritt 2: Sie sehen nun einen Vorscan Ihres Dias in der Software und können mit der Maus den Ausschnitt einstellen, der für Ihr Dia richtig passt. Die gestrichelte Linie ist der aktuell gewählte Bildausschnitt. Wir empfehlen einer der folgenden zwei Möglichkeiten zu wählen, wenn Sie mehrere Bilder ohne automatische Rahmenerkennung einscannen möchten:
Schritt 3: Danach gehen Sie in Scan > Voreinstellungen > Positiv (oder, falls abweichend, Ihren aktuell ausgewählten Filmtyp). Es öffnet sich nun ein Fenster mit allen Voreinstellungen. Gehen Sie auf das Register "Standard-Scanbereich" (siehe Abbildung 2). Schritt 4: Setzen Sie nun bei "Anwendereinstellung für Auto-Zuschnitt aktivieren" EIN Haken. Nun ist der Button "Aktuellen Zuschnittwert abrufen" anwendbar und nicht mehr deaktiviert. Drücken Sie nun auf den Button "Aktuellen Zuschnittwert abrufen", um die zuvor manuell ausgewählte Bereich abzurufen. Die Maße bei Scangröße werden nun auf den Ausschnitt, den Sie zuvor manuell ausgewählt haben, geändert. Danach speichern Sie die Einstellungen mit "OK". Hier genaueres zu den zwei Möglichkeiten: Sie sollten Folgendes beachten: Möglichkeit 1: Jedes Bild wird in dieser Scangröße eingescannt. Legen Sie also in Beispiel 1 ein Bild im Hochformat ein, dann wird trotzdem die Breite 3,4 cm und die Höhe von 2,2 cm gescannt. Das Ergebnis sieht dann wie in Abbildung 4 aus. Sie müssen also entweder alle Dias im Querformat oder alle im Hochformat in das Magazin einsortieren. Möglichkeit 2:
Sie empfiehlt sich immer dann, wenn Sie die Dias nicht vorab nach Hoch- und Querformat sortieren möchten oder unterschiedlich große Dias haben. Bei dieser Variante sieht das Ergebnis wie in Abbildung 5 aus. Falls Sie den schwarzen Bereich nicht möchten, können Sie mit einem gängigen Bildbetrachtungs- bzw. Bildbearbeitungsprogramm das Bild nach dem Einscannen zuschneiden. In Cyberview X ist ein nachträgliches Zuschneiden leider nicht möglich. Die Scanzeiten können bei dieser Variante länger als gewöhnlich sein, da eine größere Bildfläche eingescannt wird. Zusätzlich wird auch mehr Speicherplatz benötigt. Mit dem "Somikon Super 8 Normal 8 PRO Scanner" und auch mit dem "Reflecta Super 8 Normal 8 Scanner" erhalten Sie als Endresultat ein Video, welches in 20 Bildern pro Sekunde (sog. "fps" = frames per second) abgespielt wird. Üblicherweise hat man früher Super 8 Filme in 18 fps, teilweise in 24 fps gefilmt. Das hat zur Folge, dass der Film eventuell schneller oder langsamer abgespielt wird als im Original. Im folgenden Video sehen Sie ein Filmbeispiel mit 30 fps, wodurch sich die Menschen beispielsweise schneller bewegen (ab Minute 6:11): Da beide Scanner aber alle Bilder vollständig gescannt haben, können Sie das ganz leicht im Nachhinein ändern. Digitalisieren Sie ganz normal Ihre Filme mit dem Super 8 Normal 8 Scanner und speichern Sie die Filme danach auf Ihrem Computer.
Im weiteren Verlauf geben wir zwei Beispielprogramme, mit denen man einen Film im Nachhinein bearbeiten kann. Es gibt zahlreiche andere Softwareprogramme, mit denen es selbstverständlich auch eingestellt werden kann. Spezielle Hilfe zu Bearbeitungssoftware können wir auch nicht geben, da wir uns auf die Digitalisierung spezialisiert haben und nicht auf die Videobearbeitung. Wir gehen nun davon aus, dass Sie Filme mit einer Abspielgeschwindigkeit von 30 fps anpassen möchten. Anpassung mit Windows MovieMaker Auf den meisten Windows-Computern ist das Programm "Windows MovieMaker" vorinstalliert. Ansonsten kann es hier heruntergeladen werden.
Hinweis: Windows MovieMaker wird seit vielen Jahren nicht mehr weiterentwickelt und könnte deshalb auf neuen Systemen nicht mehr installiert werden können. Anpassung mit VideoPad (auch für macOS von Apple): Wenn Sie keinen Windows-Computer haben oder die Geschwindigkeit genau auf das Original von 18 fps anpassen möchten, müssten Sie eine andere Software nutzen. Gängige Videobearbeitungsprogramme sollten hierfür Einstellmöglichkeiten haben, die teilweise die Geschwindigkeit genau anpassbar machen oder nur ungenau, wie dies beim Windows MovieMaker der Fall ist. Eine Software, die die Geschwindigkeit genau anpassen kann ist das Programm VideoPad (kostenpflichtig).
Wenn Ihre Super 8 Filme damals - wie die meisten Super 8 Filme - in 18 fps gefilmt wurden, müssen Sie hier 60% eingeben. Es kann auch sein, dass Sie damals in 24 fps gefilmt haben, so müssten Sie 80% eingeben. Bei Normal 8 Filmen hat man früher i.d.R. in 16 fps gefilmt, sodass 53% einzugeben sind. Sie haben Negative zu Hause und stellen sich die Frage, wie Sie diese am Besten digitalisieren können? Wir haben verschiedene Methoden für Sie getestet und stellen Ihnen hier die Beste vor. Warum wir keinen reinen Negativscanner empfehlen: Wir raten ausdrücklich davon ab, reine Negativscanner (wie z.B. Reflecta RPS 10M oder Reflecta PF 135) zu verwenden. Beide Modelle sind sehr fehleranfällig und es können nicht alle Negativarten damit gescannt werden. Selbst handelsübliche Negative werden teils nicht erkannt. Die Negative dürfen nicht gewellt sein, da sie sonst nicht richtig transportiert werden. Häufig werden die Rahmen auch nicht korrekt erkannt, sodass diese Negative dann nicht gescannt werden können. Außerdem müssen Sie hier die ganze Zeit neben dem Gerät sitzen bleiben, da nur ein Streifen (max. 5 Bilder) gescannt werden kann und dann ein neuer eingelegt werden muss. Der PF 135 hat zwar laut Aussage des Herstellers eine Funktion, um mehrere Negativstreifen nacheinander zu scannen, diese funktionierte jedoch bei allen acht von uns getesteten Geräte nicht richtig. Insgesamt sind diese Geräte somit absolut ungeeignet und Sie sind mit dem von uns empfohlenen DigitDia 7000 selbst dann schneller, wenn Sie noch die Negative schneiden und rahmen müssen. Vorteile Negative Scannen mit DigitDia 7000
Negative Scannen mit dem Reflecta DigitDia 7000 / 8000 Der DigitDia 7000 oder 8000 ist optimiert für gerahmte Dias und Negative. Diese können aus einem Magazin automatisch digitalisiert werden, sodass Sie nicht die ganze Zeit vor dem Gerät sitzen müssen, sondern in der Zwischenzeit andere Dinge erledigen können. Wenn Sie Negative in Form von ungerahmten Negativstreifen vorliegen haben, so müssen Sie diese zunächst rahmen. Bestellen Sie hierzu ohne zusätzliche Kosten einfach ein Satz Diarahmen zur Miete des Diascanners dazu. Genauso können Sie ohne Zusatzkosten Universalmagazine mitbestellen. Schritt 1: Schneiden Zunächst schneiden Sie die einzelnen Negative aus den Streifen heraus. Schneiden Sie dazu entlang des Übergangs der einzelnen Bilder. Dieser Arbeitsschritt können Sie auch gerne bereits vor Ankunft des Scanners durchführen. Schritt 2: Rahmen Führen Sie nun die einzelnen Negative in die Rahmen ein und setzen Sie diese dann in das von uns mitgelieferte Universalmagazin ein. Tipp: Achten Sie darauf, dass Sie die Negative "auf dem Kopf" stehend in das Magazin einführen, dann müssen Sie die Scans später am Computer nicht manuell drehen. Schritt 3: Scannen Sobald Sie ein Magazin mit max. 50 gerahmten Negative bestückt haben, legen Sie dieses in den Scanner ein und starten den Scanvorgang. Am besten beachten Sie dabei die Tipps aus unserem Anleitungsvideo (Passwort zum Video finden Sie in unserem Begleitschreiben, welches im Paket liegt). Wichtige Hinweise zur Software: 1. Filmtyp ändern Der Diascanner kann 3 verschiedene Arten von Bildern einscannen: Positive, Negative oder Schwarz-/Weiß Bilder. Standardmäßig ist der Filmtyp Positiv eingestellt. Der aktuell ausgewählte Filmtyp steht links oben in der Software (siehe Abbildung 1). Bevor Sie mit dem Scannen von Negativen Bildern beginnen müssen Sie den Filmtyp ändern. Sie ändern den Filmtyp indem Sie auf den schwarzen Pfeil klicken. Es öffnet sich eine Auswahl aller möglichen Filmtypen (siehe Abbildung 2). Achten Sie darauf, dass wenn Sie den Filmtyp geändert haben, auch die anderen Einstellungen, wie Speicherort, etc. in den Voreinstellungen anpassen. Jeder der 3 Filmtypen hat nämlich seine eigene Voreinstellungen. Mehr zu den Voreinstellungen finden Sie hier. Bei Negativen kann es dazu kommen, dass der Diascanner von Reflecta (wie z.B. DigitDia 6000, DigitDia 7000, RPS 10M und MF5000) den Bildausschnitt nicht richtig erkennt. Das liegt an bestimmten Stoffen im Film, welche die automatische Rahmenerkennung des Scanners außer Kraft setzen können. Gehen Sie in diesem Fall die folgenden Schritte durch. 2. Erkennung des Bildausschnitts Überprüfen Sie zuerst, ob die automatische Rahmenerkennung eingestellt ist. Sehen Sie dazu den folgenden Tipp: "Wie setzt man die automatische oder manuelle Rahmenerkennung". Schalten Sie dann die Funktion "MagicTouch" und "AutoColor" aus. Gehen Sie dazu auf Scan > Voreinstellung > Negativ > MagicTouch/AutoColor und entfernen Sie die Haken bei diesen beiden Menüpunkten. Um die Einstellungen zu speichern klicken Sie dann auf "OK". Wichtig ist, dass Sie die Änderungen der Voreinstellungen (Rahmenerkennung und MagicTouch/AutoColor) im richtigen Filmtyp (Positiv, Negativ oder S/W) geändert haben. Führen Sie einen Testscan durch und überprüfen Sie das Ergebnis. Sollte die Rahmenerkennung nun funktionieren, können Sie ganz normal ohne MagicTouch und AutoColor weiterscannen.
Falls der Rahmen trotzdem nicht automatisch erkannt wird, müssen Sie den Rahmen manuell setzen. Sehen Sie dazu den Tipp: "Wie setzt man die automatische oder manuelle Rahmenerkennung". Wenn Sie den Rahmen manuell gesetzt haben, können Sie auch testen, ob MagicTouch wieder aktiviert werden kann. Sollten Sie bei Positiven Schwierigkeiten mit der Rahmenerkennung feststellen, kann das Problem eine andere Ursache haben. Sehen Sie sich dazu die folgende Anleitung "Was Sie tun können, wenn der Bildausschnitt nicht richtig erkannt wird" an. Wenn Sie das Problem nicht selbst lösen können geben Sie uns bitte umgehend per E-Mail an [email protected] Bescheid und senden uns gleich ein paar Fehlscans im Anhang mit. Wir werden Sie daraufhin kontaktieren, um das Problem zu beheben. Bei den Diascannern von Reflecta (wie z.B. DigitDia 6000, DigitDia 7000, RPS 10M und MF5000) kann es dazu kommen, dass der Bildausschnitt nicht richtig erkannt wird. Überprüfen Sie bitte folgende Schritte: Schritt 1: Überprüfen Sie als erstes, ob Sie versehentlich die automatische Rahmenerkennung ausgeschaltet haben. Sehen Sie dazu den folgenden Tipp: "Wie setzt man die automatische oder manuelle Rahmenerkennung". Schritt 2: Haben Sie CS- oder LKM-Magazine oder dünne Diarahmen in Paximatmagazinen? Bei CS-, LKM- oder Paximatmagazinen muss der orangene Adapter am Greifarm nach hinten geschoben werden. Ohne den orangenen Adapter hat der Greifarm eine kleinere Fläche um die Dias zu greifen und in das Gerät zu schieben. Zusätzlich benötigt der Greifarm ein bisschen Spiel, damit er zum nächsten Dia schwenken kann. Wenn Sie also dünne Papp- oder Kunststoffrahmen in CS-, LKM- oder Paximatmagazinen haben könnte es zu folgenden zwei Fällen kommen: 1. Wenn der Greifarm ein neues Dia greift, erwischt der Greifarm dieses nicht richtig und fährt daran durch. 2. Wenn der Greifarm ein Dia zurücktransportiert, wird es nicht korrekt in den Magazinschacht eingeführt. Bei beiden Fällen verklemmt sich der Scanner und bleibt hängen. Sehen Sie sich dazu die Tipps unter dem Beitrag "Wie Sie verklemmte Dias beim Diascannner ganz einfach vermeiden können" an. Schritt 3: Haben Sie Scanergebnisse wie in den folgenden Beispielbildern? Diese fehlerhaften Scanergebnisse entstehen durch folgende Ursache: Der Greifarm schiebt das Dia in den Scanbereich hinein, aber nicht komplett. Schiebt der Greifarm das Bild nur zu 3/4 in den Scanbereich, dann erkennt die Software das Bild noch und man erhält das Ergebnis links. Wird das Bild nur zur Hälfte eingeschoben, kann die Software das Bild nicht mehr erkennen und man erhält das Ergebnis rechts. Sie können den Fehler ganz einfach prüfen. Gehen Sie unter Scan -> Vorscan -> aktuelles Dia vorscannen. Nun führt die Software einen Vorscan des aktuellen Bildes durch und zeigt es in der Software an. Gespeichert wird der Vorscan nicht. Im Beispielbild unten sieht man den Vorscan. Die gestrichelte graue Linie um das Bild ist der Bildausschnitt, den der Scanner automatisch erkennt und beim Scan dann speichern würde. Ist das Dia nicht korrekt eingefahren sieht der Vorscan wie in den folgenden Bildern aus. Um dies zu verhindern versuchen Sie bitte die Tipps unter dem Beitrag "Wie Sie verklemmte Dias beim Diascannner ganz einfach vermeiden können". Vor allem der Tipp 4 könnte Ihnen dabei helfen. Alternativ empfehlen wir das mitgelieferte Universalmagazin zu verwenden. Dort können Sie den orangenen Adpter nach vorne an die Spitze des Greifarms schieben und der Scanner hat eine breitere Fläche um das Dia korrekt in den Scanbereich einzuschieben. Hinweis:
Sollte ihr Vorscanergebnis von den Beispielen oben abweichen, kann das Problem eine andere Ursache haben. In diesem Fall geben Sie uns bitte umgehend per E-Mail an [email protected] Bescheid und senden uns gleich einen Screenshot des Vorscans im Anhang mit. Wir werden Sie daraufhin kontaktieren, um das Problem zu beheben. Wenn Ihr Film auf dem Super 8 Normal 8 Scanner nicht richtig oder nicht mehr weitertransportiert wird, gehen Sie bitte folgende Schritte durch. Dies kann von Beginn an oder auch erst zu einem späteren Zeitpunkt irgendwo in der Mitte der Filmspule passieren. Schritt 1: Vergewissern Sie sich, dass Sie den Hebel auf die richtige Position gestellt haben. Bei Super 8 Filme muss der Hebel nach rechts gesetzt werden, bei Normal 8 Filme (8 mm Film) nach links. Wenn Sie sich unsicher sind, welches Filmmaterial Sie besitzen, klicken Sie bitte hier für Details zu den Unterschieden von Super 8 und Normal 8. Falls Sie den Hebel falsch eingestellt haben, starten Sie einen neuen Testscan mit den richtigen Einstellungen. Sollte das Problem weiterhin auftreten oder sollten Sie von Anfang an den Hebel an der richtigen Position haben, fahren Sie mit Punkt Nr. 2 fort. Schritt 2: Öffnen Sie die Klappe am Gerät und achten Sie darauf, dass der Film unter alle Laschen (vgl. Abbildung 1 und 2) eingelegt wurde. Beim Reflecta Super 8 Normal 8 Scanner und beim Somikon Filmscanner sind es 2 Laschen. Schritt 3: Sollte der Weitertransport mitten im Film nicht mehr richtig funktionieren, dann überprüfen Sie bitte den Film. Es könnte ein Riss im Film oder Knick sein, der den Weitertransport stört. Eine weitere Möglichkeit könnte sein, dass ihr Film aus mehreren Teilfilmen zusammengeklebt wurde. Falls an der Klebestelle die Perforation nicht mehr den gleichen Abstand hat oder zugeklebt ist, funktioniert der Weitertransport nicht mehr richtig. Alternativ kann es auch an dem neuen Filmabschnitt liegen, der breiter als der erste Filmabschnitt ist (siehe Schritt 4). Schritt 4: Einige alte Filme waren etwas breiter als 8 mm oder wurden aufgrund des Alters an einigen Stellen erweitert. Aus diesem Grund fällt es dem Gerät manchmal schwer, den Film aus der Perforation zu ziehen. Eine Lösung für dieses Problem wäre, ein kleines Stück Papier mit einer Größe von 2,5 x 4 cm zu nehmen, es viermal zu falten und es zwischen der Kante der Klapptür und der Schiene an der in Abbildungen 2-4 gezeigten Stelle einzuklemmen, damit sich die Tür nicht vollständig schließt. Schritt 5:
Sollten alle vorherigen Schritte nicht geholfen haben, können Sie die Schrauben entsprechend Ihres Films einstellen. Die Anleitung dazu finden Sie hier: "Wie man Bildzittern beim Super 8 Normal 8 Scanner verringern kann". Der Super 8 Normal 8 Scanner fotografiert jedes einzelne Bild des Filmstreifens ab und fügt die einzelnen Bilder dann zu einer MP4-Datei zusammen. Gerne geben wir Ihnen hier einige grobe Richtwerte an, damit Sie berechnen können, wie viel Zeit und Speicherplatz Sie benötigen.
Zum Beispiel:
Eine Spule mit einem Durchmesser von 12,5 cm hat eine Filmlänge von 60 Meter und benötigt circa 2,5 Stunden zum einscannen. Lässt man den Film der MP4- Datei ablaufen hat dieser Film eine Laufzeit von 13 Minuten. Der benötigte Speicherplatz der MP4- Datei ist dann circa 0,9 GB. Wir empfehlen mit dem Wert 1 GB zu rechnen, um die Datenmenge für größere Filme auszurechnen. Durch den Transport oder nach dem Einscannen vieler Filmstreifen, kann es vorkommen, dass Staub in den Scanbereich gelangt. Befindet sich Staub im Scanbereich dann erkennen Sie dies an einem farbigen Streifen im Bild, welcher quer durch das Bild geht. Der Scanner hat einen Sensor, der Staub erkennt, wodurch dann folgende Meldung anzeigt wird. Sehen Sie sich das YouTube-Video an, in welchem erklärt wird, wie der Staub entfernt wird. Über diesen Link gelangen Sie zum Video: https://www.youtube.com/watch?v=kqAh2ul9sT0. Sie können auch einen Fön nehmen, um den Staub zu entfernen. Verwenden Sie jedoch bitte ein Kaltluft-Fön. Danach klicken Sie auf "Erneut kalibrieren". Zusätzlich können Sie auch noch die Walzen reinigen. Gehen Sie dazu auf den Button links unten "Walzen reinigen". Es öffnet sich folgendes Fester Klicken Sie auf "Anfang" um die Reinigung zu starten und auf "Beenden", um die Reinigung zu beenden. Im Video ist die Vorgehensweise der Reinigung erklärt. Hier der Link zum Video:
https://www.youtube.com/watch?v=TmD7X4XnLps&feature=youtu.be. Laut dem Hersteller wird manchmal auch Staub vom Sensor erkannt und die Meldung oben erscheint immer wieder, obwohl kein Staub vorhanden ist. Wenn Sie sich sicher sind, den Scanbereich gereinigt zu haben, dann können Sie die Fehlermeldung einfach ignorieren und auf "OK" drücken. Vergleich der Negativscanner Reflecta RPS 10M, Reflecta PF 135 und Canon CanoScan 9000F Mark II18/2/2020
Gerne stellen wir Ihnen hier die Scan-Ergebnisse von den Negativscanner und dem Mittelformatscanner gegenüber, damit Sie einen besseren Vergleich haben. Wir haben folgende drei Scanner, mit denen man Filmstreifen in schwarz/weiß, positiv oder negativ, einscannen kann. Mit dem RPS 10M und der Canon können zusätzlich auch eingerahmte Dias eingescannt werden.
Der Reflecta Super 8+ Scanner kann mit der CyberView S8 Software unter Windows 10 betrieben werden, wird jedoch fälschlicherweise von Windows 10 als „Kamera“ erkannt. Es erscheint zunächst die Fehlermeldung "cannot connect with digitizer". Gehen Sie bitte wie folgt vor und erlauben in den Datenschutzeinstellungen, dass Apps auf Kameras zugreifen dürfen:
Abb. 1: Datenschutzmenü unter Windows 10
Manchmal kann es vorkommen, dass der Scanner den Bildausschnitt nicht mehr richtig erkennt und der "Scan"-Button immer grau hinterlegt ist. Eine mögliche Ursache sind Staubkörner auf dem Sensor. Sehen Sie dazu unseren Blogbeitrag "Was tun wenn der "Capture/Aufnahme"-Knopf beim Super 8 Scanner nicht freigegeben wird". Lässt sich der Fehler dadurch nicht beheben, kann ein Firmware- Update helfen. Dazu müssen Sie zunächst uns kontaktieren, um die aktuelle Firmware per Email zugesendet zu bekommen. Sie erreichen uns unter der Email [email protected]. Nachdem Sie die Firmware-Datei von uns erhalten haben, gehen Sie wie folgt vor: Schließen Sie den Scanner an den Computer an und starten Sie den Scanner. Wenn die Lampe grün leuchtet können Sie die Software starten. Zunächst gelangen Sie auf die Startseite der Software. Dort müssen Sie auf den Button "Aktualisieren" klicken (siehe Bild 1). Es öffnet sich ein Fenster. Wählen Sie den Pfad der zugesendeten Firmware aus (siehe Bild 2) und klicken Sie auf "Öffnen". Da normalerweise schon die aktuelle Firmware aufgespielt ist, erscheint die folgende Meldung. Diese Meldung können Sie immer mit "Ja" bestätigen. Danach wird die Firmware aktualisiert. Dies kann einen Moment dauern. Befolgen Sie die Anweisungen der folgenden Meldung: Danach können Sie ein weiteren Scanversuch starten.
Grundsätzlich können Dias bei der Digitalisierung dunkler herauskommen als beim Betrachten an einem Projektor. Dies liegt daran, dass beim Diascannen - unabhängig davon, welcher Diascanner verwendet wird - das Licht schlechter durch dunklere Stellen kommt. Es gibt dabei folgende zwei Möglichkeiten die Dias aufzuhellen: 1. Nachbearbeitung Mithilfe einer Bildbearbeitungsoftware lässt sich die Aufhellung durchführen. Einfache Arbeiten, wie die Aufhellung, sind i.d.R. bereits mit dem Bildbetrachungsprogramm möglich, das auf Ihrem PC vorinstalliert ist. Auf einem Mac-Betriebssystem öffnen Sie hierzu das Bild mit dem Standard-Programm "Vorschau" und klicken auf "Werkzeuge" > "Farbkorrektur". Dabei öffnet sich ein kleines Zusatzfenster, in dem Sie bei "Belichtung" die Helligkeit anpassen können. Mit einem Windows-PC können Sie das Bild mit dem Standardprogramm öffnen und dort auf "Bearbeitung und Erstellen" > "Bearbeiten" klicken. Es öffnet sich ein neues Fenster, in dem Sie auf "Anpassungen" klicken können. Auf der rechten Seite unter "Licht" können Sie die Helligkeit regulieren. Je nach Betriebssystem könnten die Bezeichnungen etwas abweichen. Nachfolgend finden Sie den Vorher-Nachher-Vergleich bei der Bearbeitung auf einem Mac (links ist das Bild nach der Bearbeitung, rechts das Bild vor der Bearbeitung): Abb. 1: Vorher-Nachher mit Nachbearbeitung 2. Einstellungen in Cyberview Sie können auch innerhalb der Cyberview-Software Helligkeitskorrekturen vornehmen. Dies ist mit einem zusätzlichen Zeitaufwand verbunden, weswegen es i.d.R. schneller ist, wenn Sie die Nachbearbeitung, wie oben beschrieben, durchführen. Innerhalb der Cyberview-Software gehen Sie auf "Vorscan" > "Aktuelles Dia vorscannen" (vgl. Abb. 1). Abb. 2: Weg zum Vorscan Nachdem der Vorscan erstellt wurde, sehen Sie das Bild als Vorschau in der Software (vgl. Abb. 2). Abb. 3: Vorschau-Bild Nun können Sie unter "Bildanpassungen" > "Farbbalance" die Helligkeit einstellen (vgl. Abb. 3). Abb. 4: Weg zur Farbbalance Es öffnet sich ein neues Menü (vgl. Abb. 4), in dem Sie Helligkeit, Kontrast etc. einstellen können. Sie können dort auch einen Haken setzen bei "Auf alle Dias anwenden", beachten Sie jedoch, dass diese Einstellung nur für die Dias angewandt wird, für die Sie auch einen Vorscan durchgeführt haben. Um dies für alle Dias anzuwenden, müssen Sie somit das gesamte Magazin vorscannen, weswegen wir die Nachbearbeitung gemäß Nr. 1 oben empfehlen. Abb. 5: Farbbalance-Menü Das Ergebnis sieht nun in unserem Beispiel wie folgt aus (links ist das Bild nach der Bearbeitung, rechts das Bild vor der Bearbeitung): Abb. 6: Vorher-Nachher mit Cyberview
Nachfolgend erklären wir Ihnen, wie Sie die Software Cyberview X auf macOS installieren, um den Diascanner DigitDia 7000 oder den DigitDia 6000 zu benutzen. Wir empfehlen Ihnen ebenfalls unser Anleitungsvideo anzusehen. Den Link zum Video und das Passwort, um das Video abspielen zu können, finden Sie im Begleitschreiben in der Scanexperte-Mappe. Das Begleitschreiben liegt im Paket, in dem auch der Diascanner versendet wird. Bei neueren Betriebssystemen von Apple, wie z. B. Catalina, hat sich die Installation von Cyberview X im Vergleich zu unserem Anleitungsvideo geändert. Nun müssen Sie folgende Schritte durchführen: Schritt 1: Laden Sie die Software "Cyberview X" auf unserer Webseite (oben rechts) im Bereich Hilfe unter Download Links herunter. Schritt 2: Nach dem Herunterladen befindet sich eine ZIP-Datei in Ihrem Download-Ordner. Sie entpacken diese, indem Sie auf die ZIP-Datei doppelklicken. Schritt 3: Nun finden Sie in Ihrem Ordner "Downloads" die Installationsdatei für Cyberview X mit der Endung ".dmg". Klicken Sie diese doppelt an, um die Installation zu starten. Schritt 4: Auf Ihrem Desktop-Hintergrund bzw. im Ordner "Schreibtisch" wird nun das folgende Symbol siehe Abbildung 1 angezeigt, welches Sie ebenfalls mit einem Doppelklick auswählen. Abb. 1: Symbol auf dem Schreibtisch Schritt 5: Es öffnet sich ein Ordner, wie er auf Abbildung 2 zu sehen ist. Sie müssen nun mit gedrückter Maustaste das Cyberview-Symbol in den Ordner schieben, der rechts daneben steht. Wichtiger Hinweis! Bitte schieben Sie tatsächlich das Cyberview-Symbol in den auf dem Bild rechts zu sehenden Ordner. Öffnen Sie an dieser Stelle die Cyberview Software nicht. D.h. bitte keinen Doppelklick an dieser Stelle auf das Cyberview-Symbol. Abb. 2: Ordner mit Cyberview X Software Schritt 6: Nachdem Sie die Software in den Ordner geschoben haben, schließen Sie das Fenster und klicken Sie ganz oben in der Menüleiste auf "Gehe zu" und danach auf "Programme" (vgl. Abbildung 3). Abb. 3: Auswahlfenster "Gehe zu" im Finder. Schritt 7: Schalten Sie nun den Scanner an und verbinden Sie diesen per USB-Kabel mit Ihrem Mac. Stecken Sie das USB-Kabel bitte direkt in Ihren Mac ohne Adapter oder Verlängerungskabel. Schritt 8: Sie sehen nun in Ihrem Ordner "Programme" sämtliche auf Ihrem Computer installierten Programme. Suchen Sie die Software "CyberViewX" und führen Sie einen Doppelklick darauf aus. Es erscheint die Meldung aus Abbildung 4. Abb. 4: Hinweismeldung bei Programmöffnung Schritt 9: Klicken Sie zunächst auf "OK". Klicken Sie danach oben links in der Menüleiste auf das Apfel-Symbol und danach auf "Systemeinstellungen" (vgl. Abbildung 5). Abb. 5: Weg zur Systemeinstellung Schritt 10: Es öffnen sich nun die Systemeinstellungen. Klicken Sie in der Übersichtsseite auf das Symbol "Sicherheit" (vgl. Abbildung 6). Abb. 6: Systemeinstellungen Schritt 11: Sie sehen nun Ihre Sicherheitseinstellungen (vgl. Abbildung 7). Klicken Sie unter der Registerkarte "Allgemein" auf Dennoch öffnen. Abb. 7: Sicherheitseinstellungen Schritt 12: Es öffnet sich erneut ein kleines Hinweisfenster (vgl. Abbildung 8). Klicken Sie dort auf "Öffnen". Es öffnet sich nun die Software "Cyberview X". Zunächst werden Sie nach der Sprache gefragt (wählen Sie hier "German" aus). Die Software sollte sich danach vollständig aufbauen und Sie können diese benutzen. Wenn Sie die Software zu einem späteren Zeitpunkt wieder öffnen möchten, gehen Sie in Ihren Ordner "Programme". Die Software kann dann sofort geöffnet werden. Ein erneutes Durchführen der hier beschriebenen Schritte ist dann nicht mehr notwendig. Abb. 8: Hinweisfenster beim Öffnen der Software
Für den Reflecta DigitDia 7000 empfehlen wir Ihnen folgende Voreinstellungen, um mit dem Diascanner optimale Scanergebnisse zu erzielen: 1. Auflösung Zunächst können Sie die Auflösung in den "Aktiven Diaeinstellungen" nach Ihren Wünschen wählen (siehe Markierung in Abbildung 1). In unserem Beispiel wurde die Auflösung auf 5000 DPI eingestellt. Eine Auflösung von 2500 DPI ist für die Archivierung der Bilder ausreichend. Falls Sie die Bilder mit Beamer auf einer Leinwand oder an einem großen Fernseher zeigen möchten, empfehlen wir jedoch die höhere Auflösung von 5000 DPI. Zusätzlich können Sie die Farbtiefe und den Scanmodus noch auswählen. Im Bild ist die Standardeinstellung ausgewählt mit einer Farbtiefe von 8 Bit und dem Scanmodus Qualität. Wir empfehlen hier den Scanmodus beizubehalten. Die Farbtiefe können Sie auf 16 Bit setzen. Sie sollten jedoch beachten, dass die Scanzeit durch eine höhere Farbtiefe verlängert wird und die Bilddateigröße größer wird. Ob die höhere Farbtiefe von 16 Bit notwendig ist, hängt von ihren Anforderungen ab. Je höher die Farbtiefe, desto fließender sind die Übergange der Farben. Bei einer höheren Farbtiefe besteht also eine höhere Farbdifferenzierung. Eine höhere Farbtiefe macht dann Sinn, wenn Sie die Bilder noch nachbearbeiten möchten. Die Bildbearbeitung wird dadurch einfacher. Das menschliche Auge kann jedoch keine 16 Bit erfassen, daher sind 8 Bit vollkommen ausreichend. Abb. 1 Aktive Diaeinstellungen 2. Weitere Voreinstellungen Zu den weiteren Voreinstellungen gelangen Sie über den Menüpunkt "Scan" und dann auf "Voreinstellungen". Je nach dem, was für ein Filmtyp Sie ausgewählt haben, müssen Sie die Einstellungen in Positiv, Negativ oder Schwarz/Weiß (S/W) vornehmen (siehe Abbildung 2). Genaueres zur Einstellung des Filmtyps finden Sie unter der Anleitung hier. Abb. 2 Voreinstellungen Sie gelangen nun in ein separates Fenster mit vier Registerkarten, in welchen Sie verschiedene Einstellungen vornehmen können. Zunächst befinden Sie sich in "Scaneinstellungen". Hier wählen Sie unter anderem den Dateityp oder den Pfad aus. Wählen Sie immer die interne Festplatte als Speicherort. Bei externen Speichern kann es zu Speicherproblemen kommen. Die Software zeigt dann eine Fehlermeldung an wie "Keine Kommunikation mit dem Filmscanner". Sie können im Nachgang z. B. eine Kopie auf eine externen Festplatte erstellen. Im zweiten Reiter "Erweiterte Einstellung" sind Einstellungen bzgl. Bildoptimierungen zu finden. Jede Einstellung die Sie hier auswählen hat Einfluss auf die Scandauer. Daher testen Sie die Einstellungen am Besten und entscheiden dann welche Sie für notwendig halten. Wir empfehlen hier Auto-Belichtung und Auto-Balance zu aktivieren (siehe Abbildung 3). Auto-Belichtung versucht, automatisch eine optimale Belichtung zu erzielen, bei der Weiß weiß und Schwarz schwarz bleibt. Auto-Balance führt anhand des Bildhistogramms einen automatischen Abgleich der RGB-Kanäle aus. Dabei wird das Farbspektrum des Bildes ermittelt und entsprechend bei der Bilddarstellung angepasst. Die anderen Einstellungen verbessern aus unserer Sicht das Ergebnis meistens nicht. Gerne jedoch hier die Erklärung was die Einstellungen bewirken. Bei der Funktion Auto-Kontrast wird das Bild analysiert und der Kontrast automatisch verbessert. Unsere Tests haben dadurch keine besseren Ergebnisse feststellen können. Die Einstellung "Multipass Xposure" führt dazu, dass der Dynamikumfang erhöht werden kann. Dies geschieht, indem das Dia dreifach belichtet wird. Zuerst wird das Bild normal gescannt, dann nochmals um dunklere Bereiche besser hervorzuheben und beim letzten Scan werden die vorherigen zwei Ergebnisse verrechnet. Dadurch sollen die Helligkeitsunterschiede im Bild besser herausgestellt werden können. Die Scanzeit erhöht sich durch diese Funktion extrem und in unseren Tests wurden die Bildergebnisse dadurch nicht viel besser. Daher empfehlen wir diese Funktion nicht. Eine weitere Zusatzfunktion heißt "Multiple Sampling" und verringert digitales Rauschen. Beachten Sie, dass beide Funktionen zu einer längeren Scanzeit führen. Auf der rechten Seite kann man die Digitale Rauschreduktion noch manuell einstellen. Die meisten Bilder haben jedoch kein digitales Rauschen wodurch diese Funktion aus unserer Sicht nicht notwendig ist. Abb. 3 Empfohlene Erweiterte Einstellung Im vierten Reiter MagicTouch/AutoColor empfehlen wir die MagicTouch zu aktivieren. MagicTouch ist eine automatische Retusche von Staub und Kratzern mit Hilfe von Infrarottechnik. Mehr Infos finden Sie ausführlich hier. Bitte beachten Sie hier, dass die Funktion AutoColor nur angewendet werden sollte, wenn die Farben des Bildes verblasst sind. Bei dieser Funktion werden die Bilder mit Farbverbesserungstechnik bearbeitet, um eine genauere Farbdarstellung zu erhalten. Da es nur eine automatisch Korrektur ist, kann diese Funktion, den kompletten Farbton verfälschen und unnatürlich wirken lassen. Das kann vor allem passiert, wenn eine Farbe im Bild extrem großflächig auftritt. Daher empfehlen wir diese Funktion nur bei Bedarf einzuschalten. Abb. 4 MagicTouch/AutoColor Die einzelnen Funktionen werden auch in unserem Video auf YouTube erklärt.
Wir möchten nochmals darauf hinweisen, dass jede Funktion die Dauer des Scanvorgangs beeinflussen kann. Eine höhere Auflösung und auch zusätzliche Bildoptimierungseinstellungen verlängern die Scanzeit. Wir empfehlen die obigen Einstellungen. Bilden Sie sich jedoch Ihre eigene Meinung und testen Sie die einzelnen Einstellungen über einen Vorscan und entscheiden dann. 1. Einstellung des FilmtypsDer Diascanner kann 3 verschiedene Arten von Bildern einscannen: Positive, Negative oder Schwarz-/Weiß Bilder. Standardmäßig ist der Filmtyp Positiv eingestellt. Der aktuell ausgewählte Filmtyp steht links oben in der Software (siehe Abbildung 1). Bevor Sie mit dem Scannen von Negativen oder Schwarz/Weiß Bildern beginnen müssen Sie den Filmtyp ändern. Sie ändern den Filmtyp indem Sie auf den schwarzen Pfeil klicken. Es öffnet sich eine Auswahl aller möglichen Filmtypen (siehe Abbildung 2). Achten Sie darauf, dass wenn Sie den Filmtyp geändert haben, auch die anderen Einstellungen, wie Speicherort, etc. in den Voreinstellungen anpassen. Jeder der 3 Filmtypen hat nämlich seine eigene Voreinstellungen. Mehr zu den Voreinstellungen finden Sie hier. Bei Schwarz-/Weiß-Dias bzw. -Negative kann es dazu kommen, dass ein Diascanner von Reflecta (wie z.B. DigitDia 6000, DigitDia 7000, RPS 10M und MF5000) den Bildausschnitt nicht richtig erkennt. Das liegt an bestimmten Stoffen im Schwarz-/Weiß-Film, welche die automatische Rahmenerkennung des Scanners außer Kraft setzen können. Gehen Sie in diesem Fall die folgenden Schritte durch. 2. Erkennung des BildausschnittsSchritt 1: Überprüfen Sie zuerst, ob die automatische Rahmenerkennung eingestellt ist. Sehen Sie dazu den folgenden Tipp: "Wie setzt man die automatische oder manuelle Rahmenerkennung". Schalten Sie dann die Funktion "MagicTouch" und "AutoColor" aus. Gehen Sie dazu auf Scan > Voreinstellung > Positiv (bzw. S/W bzw. Negativ). Es öffnet sich ein Fenster. Gehen Sie hier auf den Reiter MagicTouch/AutoColor und entfernen Sie die Haken bei diesen beiden Menüpunkten. Um die Einstellungen zu speichern klicken Sie dann auf "OK". Wichtig ist, dass Sie die Änderungen der Voreinstellungen (Rahmenerkennung und MagicTouch/AutoColor) im richtigen Filmtyp (Positiv, Negativ oder S/W) geändert haben. Schritt 2:
Führen Sie einen Testscan durch und überprüfen Sie das Ergebnis. Sollte die Rahmenerkennung nun funktionieren, können Sie ganz normal ohne MagicTouch und AutoColor weiterscannen. Falls der Rahmen trotzdem nicht automatisch erkannt wird, müssen Sie den Rahmen manuell setzen. Sehen Sie dazu den Tipp: "Wie setzt man die automatische oder manuelle Rahmenerkennung". Wenn Sie den Rahmen manuell gesetzt haben, können Sie auch testen, ob MagicTouch wieder aktiviert werden kann. Sollten Sie bei Positiven Schwierigkeiten mit der Rahmenerkennung feststellen, kann das Problem eine andere Ursache haben. Sehen Sie sich dazu die folgende Anleitung "Was Sie tun können, wenn der Bildausschnitt nicht richtig erkannt wird" an. Hinweis: Wenn Sie das Problem nicht selbst lösen können geben Sie uns bitte umgehend per E-Mail an [email protected] Bescheid und senden uns gleich ein paar Fehlscans im Anhang mit. Wir werden Sie daraufhin kontaktieren, um das Problem zu beheben. Bei der Software Cyberview S8 kommt es vereinzelt auf manchen Windows-Computern zu folgender Situation:
Situation A: Sie starten die Software und es erscheint die Meldung "CyberView S8 kann keine Verbindung zum Digitalisierer herstellen." Sollte diese Situationen bei Ihnen eintreffen, gehen Sie bitte wie folgt vor:
Sollte weiterhin ein Problem bestehen, vergewissern Sie sich, dass Sie alle Schritte korrekt durchgeführt haben, insbesondere Schritt 8 (Antivirensoftware und ähnliche Programme). Nehmen Sie ggf. einen anderen Computer, um dort den Scanvorgang zu versuchen. Sollte auch an einem zweiten Rechner die Software nicht starten, kontaktieren Sie uns via [email protected] damit wir Ihnen ggf. eine andere Softwareversion zusenden können. Nennen Sie uns dabei bitte auch Ihr Betriebssystem. In seltenen Fällen kann es beim Reflecta DigitDia 7000 bzw. beim DigitDia 6000 dazu kommen, dass sich auf dem Transportweg der orangefarbene Adapter löst und sich nicht mehr richtig an der Spitze des Transportarms positionieren lässt. Bei Universalmagazinen muss der Adapter jedoch an der Spitze befestigt sein. Für alle anderen Magazinarten (z.B. Paximat, CS) stellt dies kein Problem dar, da der Adapter nicht an die Spitze, sondern nach hinten geschoben werden muss. Üblicherweise rastet der Adapter auch einwandfrei ein, wenn Sie ihn an die Spitze des Transportarms schieben. Wenn dies nicht möglich ist, lässt sich das Problem wie folgt beheben: Schritt 1: Trennen Sie den Scanner vom Strom und positionieren Sie den orangefarbenen Adapter für Universalmagazine ganz vorne an der Spitze des Transportarms (vgl. Abb. 1). Abbildung 1: Adapter vorne an der Spitze Schritt 2: Nehmen Sie ein kleines dünnes Stück Klebeband und legen Sie es zu etwa einem Drittel über den Adapter und zu etwa zwei Drittel auf das Metallteil. Bitte kleben Sie das Klebeband genau so wie auf Abbildung 2 zu sehen auf den Transportarm. Es ist wichtig, dass das Klebeband nicht komplett um den Adapter gewickelt wird. Abbildung 2: Adapter mit aufgeklebtem Klebestreifen Schritt 3: Legen Sie die überstehenden Enden des Klebebands jeweils nach links und rechts um, sodass der Adapter von drei Seiten mit Klebeband fixiert ist (vgl. Abb. 3). Abbildung 3: Adapter mit umgeklapptem Klebestreifen Schritt 4: Nun können Sie den Scanner wieder in Betrieb nehmen und Ihre Universalmagazine weiterscannen. Bei Diascannern von Scanexperte werden wir nach dem Rückversand selbstverständlich umgehend den defekten Adapter austauschen. Magazinwechsel - Was tun, wenn der Scanner nach dem Magazinwechsel mehrfach hinaus- und hineinfährt20/2/2019
Wenn Sie bei einem Diascanner (z.B. DigitDia 6000 oder DigitDia 7000) einen Magazinwechsel durchführen und der Greifarm des Scanners zunächst mehrere dutzend Male hinaus- und hineinfährt, so haben Sie eine Kleinigkeit vergessen. In der Software finden Sie unten die Angabe an welcher Position sich der Scanner aktuell befindet. Beim Magazinwechsel muss diese Position neu festgelegt werden. Variante 1: Anleitungsvideo Wenn Sie den Diascanner bei uns gemietet haben, so bekommen Sie Zugang zu unserem Anleitungsvideo. Bitte sehen Sie sich einfach das Anleitungsvideo an, in dem wir u.a. auch den Magazinwechsel erklären.
Variante 2: Ohne Anleitungsvideo Es gibt zwei verschiedene Möglichkeiten dem Gerät ein Magazinwechsel mit zu teilen. Möglichkeit 1 Schritt 1: Klicken Sie in der Software auf das Symbol "Magazin neu laden". Unten in der Software wird nun wieder Position 1 angezeigt. Hinweis: Wenn Sie auf das Symbol "Magazin neu laden" drücken wird vor dem nächsten Scan eine neue Kalibrierung durchgeführt. Weiter geht es dann mit Schritt 3 bei Möglichkeit 2. Möglichkeit 2 Schritt 1: Klicken Sie in der Software auf das Symbol "aktuelle Position festlegen". Schritt 2: Geben Sie in dem sich nun öffnenden Fenster die Zahl "1" ein (siehe Abb. 2), um dem Scanner mitzuteilen, dass er nun nach dem Magazinwechsel wieder am Anfang des Magazins ist. Bestätigen Sie danach mit "Ok". Unten in der Software wird nun wieder die Position 1 angezeigt. Wichtig: Es wird keine Kalibrierung durchgeführt. Daher muss das erste Dia im neuen Magazin nun manuell mit dem Greifarm ins Gerät eingefahren werden und sich im Scan-Raum befinden. Sie können bei "aktuelle Position festlegen" auch eine andere Zahl eingeben, wenn Sie an einer anderen Stelle des Magazins sind. Schritt 3: Gehen Sie nun auf Scan -> Scan -> Multiscan in Datei... und geben Sie dort die gewünschte Anzahl ein, die gescannt werden soll. Unser Magazin hat zum Beispiel 50 Dias und die sollen gescannt werden. Also geben wir nun folgendes ein: 1-50. In dem Fenster aus Abb. 5 geben Sie also immer ein, was gescannt werden soll und Sie starten mit der Zahl, die Sie beim vorherigen Schritt eingegeben haben. Ist ihre aktuelle Position beispielsweise 5 und haben Sie ein 100er Magazin, dann müssten Sie hier 5-100 eingeben. Tipp: Wenn der Scanner einzelne Dias nicht einscannen, sondern überspringen soll, geht das auch. Dazu geben Sie bei Multiscan die ensprechende Diapositionen an, die gescannt werden sollen (Bsp. 1-20,22,24,26-50 , hier wird das Bild an der Stelle 21, 23 und 25 nicht eingescannt).
Wichtig: Öffnen Sie ein bei uns gemietetes Gerät nur, wenn Sie eine schriftliche Bestätigung von uns hierzu erhalten haben. Wenn Sie diese Anleitung für ein von Ihnen gekauftes Gerät verwenden, erfolgt die Nutzung auf eigene Gefahr. Es kann vereinzelt vorkommen, dass sich ein Dia im Gerät verklemmt oder gar hineinfällt. Dies kommt insbesondere bei sehr dünnen Dias vor, z.B. wenn mehrere Dias in einem Magazinfach liegen oder wenn die Diarahmen nicht richtig geschlossen sind, sich während des Scanvorgangs öffnen und Teile des Rahmens ins Gerät hineinfallen. Dies können Sie vermeiden, indem Sie vor dem Scannen Ihre Magazine prüfen. Sollte dennoch ein Dia oder andere Kleinteile ins Gerät gefallen sein, beenden Sie den Scanvorgang sofort und schalten Sie den Reflecta DigitDia 6000 oder den Digita Dia 7000 Diascanner umgehend aus. Durch das Weiterscannen, nachdem ein Dia hineingefallen ist, kann der Scanner erheblich beschädigt werden. Versuchen Sie niemals selbst mit einer Pinzette, Ihren Fingern oder Ähnlichem das Dia zu entfernen, da dies zu Beschädigungen an empfindlichen Bauteilen führen wird. Wenn Sie ein Gerät bei uns gemietet haben, kontaktieren Sie uns daher zunächst (z.B. per E-Mail oder Telefon) und lassen Sie sich die Öffnung schriftlich bestätigen. Danach können Sie folgende Schritte durchführen: Schritt 1: Entfernen Sie Ihr Diamagazin aus dem Magazinschacht, entfernen Sie alle Kabel vom Gerät und drehen Sie den Scanner um, sodass Sie die Unterseite des Diascanners (vgl. Abb. 1) sehen. Legen Sie den Diascanner bitte auf ein Tuch oder eine Decke. Schritt 2: Entfernen Sie das Garantiesiegel, welches auf Abbildung 1 als "Nr. 1" bezeichnet ist. Beachten Sie, dass bei gekauften Geräten der Hersteller dadurch Ihre ggf. noch bestehende Garantie einschränken könnte. Bei unseren Mietgeräten sind Sie hiervon nicht betroffen, wenn Sie sich vorab unsere schriftliche Bestätigung eingeholt haben. Abb. 1: Diascanner Unterseite. Markiert sind die zu lösenden Schrauben. Schritt 3: Nehmen Sie einen handelsüblichen Kreuzschlitz-Schraubenzieher (vgl. Abb. 2) und entfernen Sie damit die Schrauben, die auf Abbildung 1 mit der Nr. 1 bis Nr. 4 bezeichnet sind und legen Sie diese zur Seite. Die Schrauben Nr. 1 bis Nr. 3 befinden sich alle in einem Loch, während sich die Schraube Nr. 4 direkt neben dem An-/Aus-Schalter befindet. Abb. 2: Geeigneter Schraubenzieher Schritt 4: Drehen Sie den Diascanner wieder auf die richtige Seite und drücken Sie auf den dunkelgrünen Knopf auf der Oberseite des Scanners, damit der schwarze Einzelauszug nach oben ausfährt (vgl. Abb. 3). Abb. 3: Diascanner mit herausgefahrenem Einzeleinzug. Markiert ist der grüne Knopf. Schritt 5: Nun können Sie vorsichtig die graue Abdeckung, auf der groß "DigitDia 6000" bzw. "DigitDia 7000 Magazin-Scanner" steht (vgl. Abb. 3), nach oben leicht schräg abziehen. Abb. 4: Diascanner geöffnet Schritt 6:
Entfernen Sie vorsichtig das Dia aus dem Scanner. Vermeiden Sie dabei Kontakt mit sämtlichen elektronischen Bauteilen. Nutzen Sie keinesfalls eine Pinzette oder ähnliche Gegenstände, um das Dia zu entfernen. Prüfen Sie danach, ob ggf. nicht noch weitere Dias oder Teile eines Dias ins Gerät gefallen sind und entfernen Sie diese ebenfalls. Schritt 7: Setzen Sie die graue Abdeckung wieder auf den Diascanner auf. Dabei muss der schwarze Einzeleinzug (vgl. Abb. 3) nach oben ausgefahren sein. Schritt 8: Sobald die graue Abdeckung korrekt aufgesetzt wurde, fahren Sie den schwarzen Einzeleinzug wieder ein und drehen Sie den Diascanner um, sodass Sie die Unterseite des Scanners sehen (vgl. Abb. 1). Schritt 9: Drehen Sie die vier Schrauben, die Sie vorhin entfernt haben, wieder an selber Stelle fest. Schritt 10: Nun können Sie den Diascanner wieder im Normalbetrieb nutzen. Machen Sie zunächst zwei Probescans, um auszuschließen, dass durch das Hineinfallen des Dias Teile im Inneren des Diascanners beschädigt wurden. Beim Reflecta Super 8 Scanner kann es in Einzelfällen vorkommen, dass der sogenannte "Capture"-Knopf nicht freigegeben wird, sodass man die Aufnahme nicht starten kann. Grundsätzlich: In den allermeisten Fällen wird der Capture-Knopf nicht sofort freigegeben, sodass Sie mit den am Gerät befindlichen Pfeiltasten zu Beginn ein paar Bilder vor oder zurück müssen, damit er ein einwandfreies Bild gefunden hat. Diesen Vorgang müssen Sie ggf. mehrfach wiederholen bis der Knopf freigegeben wird. Sollte dies auch nach mehreren Versuchen nicht freigegeben worden sein, gehen Sie wie folgt vor: Schritt 1 Kontrollieren Sie, ob es sich bei dem Film, den Sie eingelegt haben um einen Super 8 Film handelt. Normal 8 Filme können mit dem Super 8 Scanner nicht gescannt werden. Diese können zwar ins Gerät eingelegt werden, jedoch ist das scannen nicht möglich. Die Unterschiede zwischen den Filmarten können Sie hier nachschlagen. Schritt 2 Legen Sie - auch wenn Ihr Film von eben Super 8 war - zunächst einen anderen Super 8 Film ein und versuchen Sie es damit. Je nachdem was für eine Helligkeit die Szene des ersten Films hatte, kann der Scanner Schwierigkeiten haben mit der Aufnahme, sodass Sie zunächst einen anderen Film einlegen sollen. Falls dies ebenfalls nicht zum Erfolg führte, ist es wahrscheinlich, dass sich etwas Staub auf den Perforationssensor abgelegt hat. Diesen müssten Sie gemäß folgender Anleitung entfernen. Schritt 3 Schließen Sie die Software, schalten Sie das Gerät aus und entfernen Sie die Kabel vom Gerät. Schritt 4 Schieben Sie den grauen Regler an der rechten Seite des Geräts nach oben, damit die Lichtbox aufspringt (siehe Abbildung 1). Abbildung 1: Scanner von vorne Schritt 5 Wenn Sie nun von der Seite auf das Gerät schauen, sehen Sie ein größeres Loch in dem die Kamera eingebaut ist und darüber ein Loch in dem der Sensor zur Erkennung der Perforation sitzt (Abbildung 2). Abbildung 2: Seitenansicht mit Blick zur Kamera Schritt 6 Staub wird sich wahrscheinlich in dem kleineren oberen Loch befinden, in dem der Perforationssensor verbaut ist. Gegebenenfalls liegt auch etwas Staub auf der Kamera. Sie sollten deshalb in beide Löcher kräftig pusten. Dies können Sie manuell, mit einem Röhrchen oder einem Blasebalg machen. Nehmen Sie jedoch niemals Druckluftspray aus einer Dose. Dieser Schritt muss je nach Intensität mehrfach wiederholt werden. Schritt 7 Deinstallieren Sie die Software, die Sie auf Ihrem Rechner haben und installieren Sie diese erneut. Nutzen Sie in jedem Fall ausschließlich die Software, die Sie auf unserer Download-Seite herunterladen können. Führen Sie danach einen Neustart des Rechners durch. Schritt 8 Schalten Sie den Scanner ein, warten Sie bis dieser vollständig hochgefahren ist und verbinden Sie danach den Scanner mit dem Computer. Schritt 9 Öffnen Sie die Software und legen Sie ein neues Projekt an. Kalibrieren Sie zunächst den Scanner neu. Sollte hier eine Fehlermeldung beim Kalibrieren kommen, so befindet sich wahrscheinlich noch immer Staub auf dem Sensor, sodass Sie zurück zu Schritt 6 gehen sollten und die vorherigen Schritte wiederholen sollten. Kommt es zu keiner Fehlermeldung, gehen Sie zu Schritt 10 Schritt 10 Legen Sie einen Film ein (am besten einen, den Sie schon erfolgreich scannen konnten) und prüfen Sie nun, ob der Capture-Knopf freigegeben wird. Je nachdem müssen Sie mehrfach mit den Pfeiltasten den Film etwas weiter ins Gerät schieben. Sollte erneut der Knopf nicht freigegeben werden, gehen Sie zurück zu Schritt 6. Wenn der Knopf freigegeben werden sollte, führen Sie eine Testaufnahme durch. Danach können Sie ganz normal weiterscannen. Beim Scanexperte Reflecta Super 8 Normal 8 Scanner (genauso wie beim Somikon Super 8 Scanner und beim Wolverine Super 8 Scanner Scanner) kann folgende Fehlermeldung auftreten:
"Custer Size Wrong - Please Format" Auch wenn Sie das Gerät auf deutsch eingestellt haben, wird Ihnen diese Fehlermeldung auf englisch angezeigt. Glücklicherweise lässt sich das Problem sehr schnell beheben, da die Fehlermeldung lediglich bedeutet, dass die SD-Karte ein Format hat, welches vom Scanner nicht verarbeitet werden kann. Dies ist häufig bei neuen unbenutzten SD-Karten der Fall. Gehen Sie bitte folgende Schritte in genau dieser Reihenfolge durch:
Wenn die oben genannten Schritte nicht zum Erfolg geführt haben, vergewissern Sie sich bitte, ob Sie alle Schritte korrekt und in der richtigen Reihenfolge durchgeführt haben. Gehen Sie die Anleitung ggf. ein zweites Mal durch und schauen Sie, ob danach die Fehlermeldung wieder auftritt. Bitte nutzen Sie ausschließlich sogenannte "SDHC"-Karten und keine micro- oder mini-SD-Karten (auch nicht mit entsprechenden Adaptern). Der maximale Speicherplatz, den die SDHC-Karte haben darf beträgt 32 GB. Wenn Sie eine falsche oder fehlerhafte SD-Karte nutzen, werden die Filme ggf. nicht richtig gespeichert oder Sie erhalten die "Custer Size Wrong"-Fehlermeldung dauerhaft. In diesem Falle sollten Sie eine andere SD-Karte ausprobieren. Wenn man beim Reflecta DigitDia 6000 oder beim Reflecta DigitDia 7000 verklemmt und man danach zu stark am Greifarm zieht, kann es dazu kommen, dass die kleine Feder, die für den Weitertransport notwendig ist, herausspringt. Dann wird immer das selbe Dia aus dem Gerät herausgeschoben und wieder hineingeschoben, obwohl der Diascanner eigentlich zum nächsten Dia weiterfahren sollte. Prüfen Sie, ob Sie diesen Fehler haben, indem Sie folgende Schritte durchführen:
Wird bei Ihnen immer das selbe Dia aus dem Gerät heraus und wieder hineingeschoben, können Sie dieses Problem einfach lösen, indem man die Feder mit folgender Anleitung wieder in die richtige Position bringt. Die Feder sehen Sie, wenn Sie den Greifarm ganz aus dem Gerät herausschieben und von innen nach außen schauen (siehe rote Umrahmung auf Abbildung 1.2). Wenn die Feder herausgesprungen ist, sind beide schwarze Endstücke der Feder auf einer Seite des Greifarms. Dadurch bleibt der Greifarm beim heraus- und hineinschieben starr und schwenkt nicht zum nächsten Dia. 1. Schalten Sie den Diascanner aus und trennen Sie das Strom- und USB-Kabel vom Scanner. 2. Schieben Sie ggf. den orangefarbenen Adapter, der sich auf dem Greifarm befinden ganz ans Ende des Greifarms (also von der Spitze weg). 3. Drehen Sie den Diascanner um, sodass Sie die Unterseite des Scanners sehen. 4. Fahren Sie den Greifarm komplett aus dem Diascanner heraus und öffnen Sie die Schraube des Greifarms (siehe Abbildung 2.2). Die Schraube hat als Gegenstück eine Mutter, die später wieder dort platziert werden muss. 5. Entfernen Sie nun das schwarze Plastikteil (siehe roter Kreis in Abbildung 2.2), indem Sie dieses vom silbernen Metallteil nach außen wegschieben. Am schwarzen Plastikteil sollte weiterhin der obere Teil des Greifarms, an dem der orangefarbene Adapter sitzt montiert bleiben. 6. Fahren Sie den oberen Teil des Greifarms komplett aus dem Gerät. 7. Schauen Sie sich die Öffnung aus Abbildung 1 an Ihrem Diascanner ganz genau an und schieben Sie den oberen Teil des Greifarms oberhalb der Feder und zwischen den zwei schwarzen Endstücken der Feder wieder ins Gerät hinein. 8. Setzen Sie den oberen Teil wieder auf das Gerät auf das untere Metallteil auf und schrauben Sie die Schraube auf der Mutter fest (siehe Abbildung 2). 9. Nun sollte der Greifarm wieder in Ordnung sein und Sie können diesen wieder ganz normal bewegen. Wenn Sie ihn manuell aus dem Diascanner herausschieben, sollte dies in etwa so aussehen, wie im Video aus Abbildung 3. Falls dies nicht der Fall ist, sollten Sie nochmals alle Schritte dieser Anleitung durchgehen, um zu schauen, ob ggf. an einer Stelle etwas falsch gemacht wurde. Abbildung 3: Greifarm fährt heraus und hinein Sie sehen in dem Video, wie der Greifarm gerade nach außen fährt und am Ende nach links ausschwenkt. Sollte der Greifarm nicht nach links ausschwenken, ist die Feder nicht richtig positioniert.
Sowohl die Dia- als auch die Super 8-Technik wurde bereits vor Jahren durch ihre digitalen Nachfolger weitestgehend vom Markt verdrängt. Entsprechend schwer ist es, Diaprojektoren und Super 8 Projektoren zu bekommen, die zumeist nur noch gebraucht verfügbar sind. Zubehör, da häufig auch für die Digitalisierung benötigt wird, gibt es vereinzelt aber noch zu kaufen. Grundsätzlich können wir Ihnen bei der Bestellung eines Scanners (Diascanner oder Super 8 Scanner) zur Miete über unsere Website gerne benötigtes Zubehör (wie zum Beispiel Diamagazine oder Super 8 Spulen) ohne zusätzlichen Kosten leihweise mitsenden.
Nachfolgend finden Sie eine Liste an Zubehör, welches aktuell noch zum Kauf angeboten wird. Klicken Sie einfach auf die Links, um Details über die Artikel zu erfahren. Zubehör für Diaprojektoren/Diascanner Paximat Diamagazin von Braun Phototechnik Universalmagazine CS-Magazin von Reflecta Diarahmen Hama, 100 Stück Reinigungstuch für Diareinigung Diabetrachter Kaiser diascop 50N Diaprojektor Braun Novomat E130 Druckluftspray zur Staubentfernung (kann bei Scannerbestellung hinzugebucht werden) Zubehör für Super 8 Filme Hama Klebefolie für Super 8 Filme (Cinekett) Hama Film Vor- und Nachspann, grün Filmreinigungsflüssigkeit Filmcleaner Graphic Arts Hama Baumwollhandschuhe, weiß 3 Leerspulen Super 8 / Normal 8 Spule (60 Meter Film 12,5 cm Durchmesser) Zubehör für Fotodrucker 230 Blatt Fotopapier & Farbrolle für DNP DS620 - Mediaset für 13x18 cm (5x7 inch) 400 Blatt Fotopapier & Farbrolle für DNP DS620 - Mediaset für 10x15 cm (4x6 inch) Sie können bei uns sowohl den Reflecta Super 8 Normal 8 Scanner mieten, der sofort eine MP4-Videodatei erstellt, als auch den Reflecta Super 8 Scanner, der zunächst JPG-Einzelbilder erstellt, die dann zu einer AVI-Videodatei zusammengefügt werden müssen. Während des Zusammenfügens ist es nicht möglich einen anderen Film gleichzeitig zu digitalisieren. Das Zusammenfügen mit der im Mietpreis enthaltenen Software Cyberview S8 ist ganz einfach. Sie müssen lediglich nach dem Scannen auf "Weiter" und danach auf "Zusammenfügen" klicken. Die Software benötigt etwas Zeit, um die Einzelbilder zu einer Videodatei zusammenzufügen. Dabei werden Sie auch gefragt, ob Sie die Einzelbilder zusätzlich zur Videodatei behalten möchten. Hier sollten Sie unbedingt auf "Ja, Einzelbilder behalten" klicken, um im Notfall die Einzelbilder noch zu haben, sollte während des Zusammenfügens etwas schief gehen (Computer stürzt ab, Stromausfall, etc.). Wenn Sie nach dem Einscannen die Software schließen, bevor Sie den Film zusammengefügt haben, dann können Sie dies auch noch im Nachhinein tun. Dazu muss der Scanner am Computer angeschlossen sein und die Software neu gestartet werden. Sie kommen nun auf den Startbildschirm der Software. Hier wählen Sie dann "Ihr Filmprojekt fortsetzen" aus. Danach suchen Sie unter dem Button "Druchsuchen..." den Ordner Ihres Filmes, den Sie zusammenfügen möchten. Beim Einscannen speichert der Scanner immer jedes einzelne Bild in einem Ordner ab (Siehe Bild 1: ImageData000). Wird das Scannen zwischendurch gestoppt wird ein zweiter Ordner erstellt und dort die weiteren Bilder gespeichert (siehe Bild 2: ImageData000, ImageData001). Neben diesen Ordnern finden Sie noch die plan-Datei. Diese plan-Datei benötigen Sie nun, um den Film zusammen zu fügen. Wählen Sie deshalb die plan-Datei aus und Drücken Sie auf "oK". Nun kommen Sie wieder auf den Startbildschirm (siehe Bild oben). Jetzt können Sie auf den Button "Ihr Filmprojekt starten" drücken. Im nächsten Fenster können Sie nun weitere Bilder einscannen oder Sie drücken auf "Weiter". Nachdem Sie auf "Weiter" gedrückt haben, kommen Sie zur Maske, um den Film zusammenzufügen. Wählen Sie die gewünschten Einstellungen aus und drücken Sie rechts oben auf "Zusammenfügen". Die Software benötigt etwas Zeit, um die Einzelbilder zu einer Videodatei zusammenzufügen. Dabei werden Sie auch gefragt, ob Sie die Einzelbilder zusätzlich zur Videodatei behalten möchten. Hier sollten Sie unbedingt auf "Ja, Einzelbilder behalten" klicken, um im Notfall die Einzelbilder noch zu haben, sollte während des Zusammenfügens etwas schief gehen (Computer stürzt ab, Stromausfall, etc.). Wenn Sie die Filme zusammenfügen möchten, nachdem Sie das Gerät zurückgeschickt haben oder während Sie schon den nächsten Film digitalisieren, müssen Sie sich anderweitig behelfen. Hierzu gibt es beispielsweise nachfolgende Möglichkeiten. Beachten Sie, dass es sich dabei um externe Software handelt für die wir keinen technischen Support leisten können. Zusammenfügen mit Stop Motion Studio Einzelbilder können mit dem Programm "Stop Motion Studio" zu einem Video zusammengefügt werden. Laden Sie sich das Programm gerne vorab als Testversion herunter: www.cateater.com/ (klicken Sie dort auf "Free Trial") Im Programm selbst fügen Sie Bilder hinzu, indem Sie diese in die Programmleiste hineinziehen (vgl. Screenshot) oder indem Sie auf "File > Import > Images" (deutsch "Datei > Import > Bilder") klicken. Außerdem müssen Sie die Geschwindigkeit noch anpassen (vgl. zweiter Pfeil auf Screenshot). Scrollen Sie dazu im rechten Menü nach unten zum Punkt "Project Properties" und schieben Sie den Regler bei "Movie Speed" auf 18 Bilder/Sekunde für Standard-Super-8-Filme. Zusammenfügen mit VirtualDub
Viele Kunden nutzen das Programm VirtualDub, welches auf folgender Website heruntergeladen werden kann: virtualdub.org Mit diesem Programm lassen sich die Einzelbilder zu einer .AVI-Datei zusammenfügen. Die Website und die Dokumentation der Software ist ausschließlich in Englisch verfügbar. Zusammenfügen mit Windows Movie Maker Das Programm Windows Movie Maker ist auf den meisten Windows-Rechnern bereits installiert, kann aber ggf. nachträglich heruntergeladen werden.
Wir möchten an dieser Stelle nochmals darauf hinweisen, dass wir für externe Software leider keinen Support leisten können und diese zwei Lösungen nur als Alternativen gedacht sind. Mit der scannereigenen Cyberview S8 Software ist das Zusammenfügen kinderleicht, sodass wir diese Variante in jedem Falle vorziehen würden. |
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