Anleitung: Wie Sie große Spulen mit dem Reflecta Super 8 Normal 8 Scanner digitalisieren können6/4/2018
Mit dem Reflecta Super 8 Normal 8 Scanner lassen sich Spulen mit einem maximalen Durchmesser von 12,5 cm digitalisieren. Diese Anleitung soll Ihnen Schritt für Schritt erklären, wie Sie auch größere Spulen mit diesem Modell scannen können. Die Anleitung gilt für das Gerät Reflecta Super 8 Normal 8 Scanner, Wolverine Scanner und Somikon Filmscanner. Beachten Sie, dass Sie hierfür mindestens zwei Leerspulen mit einem Durchmesser von 12,5 cm (60 Meter Film) benötigen (eine Leerspule ist immer in unserem Paket enthalten). Wenn Sie keine Zusatzspulen haben, können wir Ihnen diese kostenfrei bei der Anmietung des Scanners über unsere Website mitsenden. Geben Sie dies einfach im Hinweisfenster bei der Bestellung mit an. Auch ein nachträgliches Zusenden ist gegen Versandkostenübernehme denkbar. Sie können das Zurückspulen auch mit Ihrem alten Projektor durchführen, da dies in der Regel schneller und einfacher ist. Wenn Sie keinen Projektor mehr zur Verfügung haben, führen Sie bitte folgende Schritte durch: Schritt 1: Vorbereitung Schließen Sie das Gerät an eine Stromquelle an, legen Sie die SD-Karte ein und schalten Sie das Gerät ein. Danach setzen Sie eine leere 60 Meter Filmspule (Durchmesser 12,5 cm) rechts auf das Gerät auf (siehe Abbildung 1). Abbildung 1: Scanner in vorbereitetem Zustand Schritt 2: Film einfädeln Nehmen Sie nun Ihre große Filmspule zur Hand und fädeln Sie den Film wie in Abbildung 2 gezeigt auf der Leerspule ein. Nehmen Sie einen passenden Stift und stecken Sie diesen in die Öffnung in der Mitte Ihrer vollen Filmspule. Während des Rückspulens müssen Sie die Spule oberhalb des Gerätes halten, damit der Film sauber ablaufen kann. Abbildung 2: Eingefädelter Film Schritt 3: Rückspulvorgang starten Klicken Sie zunächst auf die "Menü"-Taste am Gerät und klicken Sie mehrfach auf die Pfeiltaste ("Down") bis Sie "Zurückspulen (Mehr)" sehen (vgl. Abbildung 3). Danach drücken Sie auf "Enter" und nochmals auf "Enter". Der Scanner startet nun den Rückspulvorgang (siehe kurzes Video unten). Nachdem die rechte Spule voll ist, stoppen Sie das Zurückspulen indem Sie nochmals auf "Enter" drücken. Abbildung 3: Menüansicht Abbildung 4: Zurückspulen einer großen Spule Schritt 4 (optional): Film schneiden Wenn Ihre große Spule voll ist, ist es notwendig, dass Sie diese auf mehrere kleine Spulen verteilen. Es passt beispielsweise eine komplett volle 120 Meter Spule (Durchmesser 17,5 cm) auf zwei 60 Meter Spulen (Durchmesser 12,5 cm). Sobald die kleine Spule voll ist, müssen Sie an dieser Stelle den Film schneiden. Legen Sie die große Spule mit der zweiten Hälfte Ihres Filmmaterial zunächst zur Seite und führen Sie hierfür später diese Anleitung erneut durch. Schritt 5: Zweites Zurückspulen Sie haben nun den Film auf einer kleinen Spule, jedoch ist dieser rückwärts auf der Spule. Das bedeutet, dass wenn Sie nun mit der Digitalisierung beginnen würden, der Film rückwärts ablaufen würde. Um das zu vermeiden, setzen Sie die volle kleine Spule auf die linke Seite des Geräts und setzen eine weitere kleine Leerspule auf die rechte Seite des Geräts (vgl. Abbildung 5). Abbildung 5: Zweites Zurückspulen Schritt 6: Scanvorgang starten Nun sind alle Vorbereitungen abgeschlossen und Sie können den Film ganz normal digitalisieren, indem Sie die volle Spule auf die linke Seite setzen und durch das Gerät an der weißen Linie entlang durchführen. Schritt 7: Film auf die große Spule zurückspulen Wenn Sie den Film komplett digitalisiert haben, können Sie den Film wieder auf Ihre große Spule zurückspulen. Fädeln Sie dazu den Film auf Ihrer großen Spule ein. Schieben Sie diese erneut auf einen Stift und setzen Sie die kleine volle Spule auf unseren Scanner (ähnlich zu Abbildung 2). Da ein elektronisches Zurückspulen auf eine große Spule mit dem Scanner nicht möglich ist, müssen Sie die große Spule von Hand drehen. Durch den geringen Rollwiderstand auf einem dünnen Stift, lässt sich dies ziemlich schnell erledigen. Für den Fall, dass Sie den Film schneiden mussten (vgl. Schritt 4), denken Sie bitte daran, die zweite Hälfte des Films zuerst auf die große Spule zurückzuführen und erst danach die erste Hälfte. Beide Filmteile können Sie einfach mit einem kleinen Klebestreifen wieder zusammenkleben. Sie können auch spezielle Filmklebestreifen hier kaufen oder - falls noch vorhanden - eine Klebepresse und Nasskleber verwenden. Fazit: Auch wenn nur kleine Spulen direkt auf den Reflecta Super 8 Normal 8 Scanner passen, können Sie mit diesem Trick auch Ihre großen Filmspulen digitalisieren. Ebenfalls ist es möglich große Super 8 Spulen direkt mit unserem großen Reflecta Super 8 Scanner zu digitalisieren. Dieser benötigt allerdings fünf Mal mehr Zeit für das Digitalisieren der Filme, sodass Sie trotz des geringen Mehraufwands durch das Umspulen mit dem kleinen Gerät wesentlich schneller fertig sind als mit dem großen Super 8 Scanner. Alle Unterschiede der zwei Geräte finden Sie auf unserer Vergleichsseite. Wenn Sie einen Kodak PS50 bei uns gemietet haben und diesen für das Scannen Ihrer Fotos nutzen, müssen Sie diesen in regelmäßigen Abständen reinigen. Dadurch, dass die Fotos häufig etwas staubig sind, kann es sein, dass Staub auf der Scaneinheit liegen bleibt und es dadurch zu Streifen in den Bilder kommt. Da dies kein Mangel am Gerät ist, senden Sie das Gerät deshalb in keinem Fall ohne Rücksprache zurück, sondern führen einfach die nachfolgende Anleitung aus, um den Staub zu entfernen. Dies muss wiederholt werden, sobald erneut Staub auf die Scaneinheit kommt. Die Anleitung ist auch für den Kodak PS80 geeignet. Es ist ebenfalls möglich, dass auf dem Transportweg zu Ihnen, Staub auf die Scaneinheit gelangt ist. Schritt 1: Streifen erkennen Je nachdem wie viel Staub auf der Scaneinheit ist, kann es zu einem oder mehreren Streifen kommen. Diese sehen in leichter Form wie folgt aus: Abbildung 1: Gescanntes Foto mit Lichtreflexion und Streifen Der vertikale Streifen in der Bildmitte kommt von einem kleinen Staubkorn, welches zu entfernen ist. Exkurs Lichtreflexion: Der horizontale Streifen an der Bildoberseite kommt nicht von einem Staubkorn, sondern von der Krümmung des Fotos. Dadurch entsteht eine Lichtreflexion, die dieses Erscheinungsbild hat. Sie können die Lichtreflexion verringern oder komplett entfernen, indem Sie die Fotos mit der Bildseite nach unten einlegen und in der Software "Rückseite scannen" auswählen. Die Scaneinheit der Rückseite hat diese Lichtreflexionen nicht oder weniger stark (abhängig von der Krümmung Ihres Fotos). Schritt 2: Scanner öffnen Um die Scaneinheiten zu sehen, müssen Sie den Scanner zunächst öffnen, indem Sie den in Abbildung 2 rot markierten Hebel betätigen. Sie können dann die Oberseite des Scanners nach vorne aufklappen. Abbildung 2: Markiert ist der Öffnungshebel. Schritt 3: Scaneinheiten lokalisieren In der Abbildung 3 sehen Sie den geöffneten Scanner. Markiert ist in der oberen Bildhälfte die Scaneinheit für die Vorderseite, die sich in der aufgeklappten Seite des Scanners befindet. Diese kann nicht direkt erreicht werden, da sie innen verbaut ist. In der unteren Bildhälfte sehen Sie die Scaneinheit für die Rückseite, die direkt zugänglich ist und auf der Scannerunterseite verbaut ist. Abbildung 3: Geöffneter Scanner. Markiert sind beide Scaneinheiten. Schritt 4: Obere Scaneinheit reinigen Die obere Scaneinheit hat einen Schlitz hinter dem die Scaneinheit über einen Spiegel verbaut ist. Diese Scaneinheit darf NICHT mit Druckluftspray oder feuchten Tüchern gereinigt werden. Sie sollten entweder ein Gerät nehmen, welches mit wenig Ansaugdruck den Staub absaugen kann. Nehmen Sie hierzu nur einen schwachen Staubsauger auf schwächster Stufe und drücken Sie diesen nicht direkt auf das Gerät sondern halten Sie ein paar Zentimeter Abstand. Oder Sie nehmen ein Gerät, welches Luft in den Schlitz bläst. Dies sollten Sie ganz vorsichtig und auf schwächster Stufe durchführen. Schritt 5: Untere Scaneinheit reinigen Wir empfehlen - soweit möglich - die Fotos mit der Bildseite nach unten zu scannen. In dem Fall müssen Sie die untere Scaneinheit (siehe Abbildung 4) reinigen. Abbildung 4: Geöffneter Scanner. Markiert ist die untere Scaneinheit. Diese Scaneinheit lässt sich leicht mit einem trockenen Mikrofasertuch reinigen. Wenn nötig können Sie auch ein leicht feuchtes Tuch nutzen, um den Schmutz zu entfernen, sofern Sie trocken nachwischen. Sie sollten auch darauf achten, dass die grauen und roten Rollen, sowie der gesamte Bereich vor der Scaneinheit nicht verschmutzt sind.
Schritt 6: Testscan Klappen Sie den Scanner wieder ein und legen Sie ein paar Bilder auf den Scanner. Führen Sie Testscans durch, um zu schauen, ob weiterhin Streifen auftreten. Sollten Sie weiterhin Streifen sehen, reinigen Sie erneut die entsprechende Scaneinheit. Prüfen Sie beim Scannen in regelmäßigen Abständen, ob sich erneut Staub angesetzt hat, den es zu entfernen gilt. Beim Reflecta Super 8 Normal 8 Scanner (genauso wie beim Somikon Super 8 Normal 8 Scanner PRO) kann es bei manchem Filmmaterial zu einem Flimmern des Bildes kommen. Je nach Ausprägung, kann dabei sogar das ganze Bild hin- und herspringen oder der Film wird nicht weitertransportiert. Es handelt sich hierbei nicht um einen Defekt am Scanner sondern lediglich um eine notwendige Einstellmöglichkeit. Der Scanner ist auf unser Filmmaterial eingestellt. Da das Filmmaterial früher sehr unterschiedlich war, kann es sein, dass ihr Filmmaterial abweicht und der Scanner vorab auf Ihr Filmmaterial eingestellt werden muss. Um das Flimmern zu vermeiden, können Sie einfach diese Anleitung durcharbeiten und den Scanner auf ihr Filmmaterial einstellen. In den meisten Fällen ist damit das Problem bereits gelöst. Beachten Sie jedoch, dass ein gewisses leichtes Flimmern aufgrund der Technik immer zu sehen sein wird. Ein normales Flimmern kann je nach Filmmaterial auch etwas stärker sein als im nachfolgenden Video: Bei starkem Wackeln des Filmes oder wenn der Film nicht oder nicht richtig weitertransportiert wird gehen Sie wie folgt vor: Schritt 1 Vergewissern Sie sich, dass Sie den Hebel auf die richtige Position gestellt haben. Bei Super 8 Film muss der Hebel nach rechts gesetzt werden, bei Normal 8 Film nach links. Wenn Sie sich unsicher sind, welches Filmmaterial Sie besitzen, klicken Sie bitte hier für Details zu den Unterschieden von Super 8 und Normal 8. Falls Sie den Hebel falsch eingestellt haben, starten Sie einen neuen Testscan mit den richtigen Einstellungen. Sollte das Problem weiterhin auftreten oder sollten Sie von Anfang an den Hebel an der richtigen Position haben, fahren Sie mit Punkt Nr. 2 fort. Schritt 2 Öffnen Sie die Klappe an der unteren Filmführung (siehe Foto), indem Sie den Schieber, der mit "Open" beschriftet ist, nach links schieben. Abbildung 1: Scannervorderseite mit geschlossener Klappe Schritt 3 Lokalisieren Sie die auf der Abbildung 2 zu sehenden Schrauben, die ein Metallplättchen befestigen. Diese Schrauben sind gefedert, sodass das Metallplättchen einen gewissen Spielraum in alle Richtungen hat. Abbildung 2: Metallplattchen in der Filmführung Schritt 4 Drehen Sie beide Schrauben - soweit dies überhaupt möglich ist - vorsichtig ganz nach rechts (also im Uhrzeigersinn). Es kann sein, dass sich die Schrauben nicht komplett festdrehen lassen, sondern "durchdrehen". Das ist nicht schlimm. Einfach so weit, wie möglich nach rechts drehen. Abbildung 3: Anziehen der Schrauben Schritt 5 Führen Sie einen Probescan durch. Sie sollten dafür lediglich eine kurze Sequenz einscannen, hierfür reicht es in der Regel, wenn Sie den Scanner zwei Minuten laufen lassen, bevor Sie die "Enter"-Taste zum stoppen drücken. Schauen Sie sich den Film an und entscheiden Sie, ob der Film weiterhin wackelt. Ist dies der Fall, führen Sie Schritt 6 durch. Schritt 6 Drehen Sie beide Schrauben gleichmäßig eine halbe Umdrehung nach links (also gegen den Uhrzeigersinn) und führen Sie einen neuen Testscan durch. Wenn auch danach das Wackeln noch zu sehen ist, drehen Sie eine weitere viertel oder halbe Umdrehung nach links und führen wieder einen Testscan durch. Sollte diese Anleitung nicht zum gewünschten Erfolg führen, könnte es auch helfen ein Stück Papier zwischen der Kante der Klapptür und der Schiene zu klemmen. Die Anleitung dazu finden Sie unter Schritt 4 in der folgenden Anleitung: Film wird nicht weitertransportiert (Super 8 Normal 8 Scanner) .
Da wir mittlerweile zwei unterschiedliche Versionen der DigitDia-Baureihe zur Anmietung anbieten, möchten wir die Unterschiede nachfolgend näher erläutern, damit Sie entscheiden können, welcher Scanner der richtige für Ihren Einsatz ist. Zusätzlich können Sie sich gerne die Unterschiede in unserem Video auf YouTube ansehen. Das Video erklärt auch die einzelnen Einstellungen in der Software. Optische und mechanische Unterschiede Die Scanner sind optisch identisch, sodass Sie auf beiden Geräten dieselben Magazinarten (Universal-, CS-, LKM- und Paximatmagazine) verarbeiten können. Von außen lassen sie sich nur an der Versionsnummer unterscheiden. Software
Beide Scanner lassen sich über die Software "Cyberview X" ansteuern, die auch im Lieferumfang enthalten ist. Die Bedienung der Software ist bei beiden Geräten ähnlich und unterscheidet sich nur in Details. Die Software kann sowohl unter Windows (XP, Vista, 7, 8, 10) als auch Mac (OS X 10.7 oder höher) installiert werden. Dank unserer Anleitungsvideos ist die Bedienung des Scanners sehr einfach. Maximale Auflösung Der DigitDia 6000 hat eine maximale Auflösung von 5.000 DPI. Für den Heimgebrauch ist bereits eine Auflösung von 2.500 DPI ausreichend. Zu beachten ist, dass die jpg-Bilddateien mit einer Auflösung von 5.000 DPI ca. 20 MB groß sind. Wer eine höhere Auflösung haben möchte, greift besser zum DigitDia 7000, denn dieser schafft ganze 10.000 DPI. Scanzeit Die Scanzeit hängt bei beiden Geräten maßgeblich von der gewählten Auflösung ab. Je höher Sie die Auflösung wählen, desto länger dauert der Scanvorgang. Bei einer Auflösung von 1.000 DPI benötigt der DigitDia 6000 ca. 1-2 Minuten pro Dia, bei der maximalen Auflösung von 5.000 DPI sind es bereits 6-7 Minuten pro Dia. Der DigitDia 7000 ist im Vergleich ca. 15% schneller, als der DigitDia 6000. Das kann bei einer größeren Diasammlung durchaus einen erheblichen Zeitvorteil bringen. Zusatzfunktionen Beide Scanner haben die Funktion "MagicTouch", bei der mittels einer Infrarot-Lichtquelle Staub und Kratzer erkannt werden und aus dem Bild retuschiert werden. Die Vorteile haben wir im Artikel zur Magic-Touch-Funktion detailliert erläutert. Diese Funktion sollten Sie in jedem Fall einschalten. Der DigitDia 7000 hat darüber hinaus noch zwei weitere Funktionen. Die Einstellung "Multipass Xposure" führt dazu, dass der Dynamikumfang erhöht werden kann. Dies geschieht indem das Dia mehrfach belichtet wird. Der Vorteil ist, dass dadurch die Helligkeitsunterschiede im Bild besser herausgestellt werden können. Die zweite Zusatzfunktion heißt "Multiple Sampling" und verringert digitales Rauschen. Beachten Sie, dass beide Funktionen zu einer längeren Scanzeit führen. Fazit Für den normalen Einsatz ist der DigitDia 6000 in der Regel ausreichend. Er erstellt solide Ergebnisse in guter Qualität. Wenn Sie auf noch bessere Ergebnisse Wert legen und eine schnellere Scanzeit bevorzugen, empfehlen wir Ihnen den DigitDia 7000 zu mieten. Sie haben vielleicht eine Kiste alter Filme im Keller gefunden und sind sich nicht sicher, ob es sich um Super 8 oder doch eher Normal 8 Filme handelt? Dieser Beitrag soll Ihnen helfen vorab entscheiden zu können, was für ein Filmmaterial Sie vorliegen haben. Die Unterschiede der einzelnen Super 8 und Normal 8 Scanner, die wir zur Miete anbieten, haben wir bereits in diesem Beitrag (Link) gegenübergestellt. Normal 8 Filme wurden erstmals 1932 von Kodak vertrieben, während Super 8 Filme dieses Format nach der Einführung 1965 schnell abgelöst hat. Da zu Zeiten des Normal 8 Films noch kein Super 8 Material existierte, sind häufig auch Bezeichnungen wie "8 mm Film" oder "Regular 8" zu finden. Sichtbare Unterschiede Die Breite des Filmstreifens beträgt bei beiden Formaten 7,90 mm, sodass beide Filmarten sowohl auf Super 8 als auch auf Normal 8 Spulen passen. Um zu entscheiden, was für ein Filmmaterial Sie haben, sollten Sie ein Augenmerk auf die Perforation legen. Ist jeweils ein Loch auf höhe des Bildübergangs (also ein Loch neben einem schwarzen Streifen, der die Einzelbilder trennt), so handelt es sich um einen Normal 8 Film. Bei Super 8 Filmen ist das Loch immer auf Höhe der Bildmitte und fällt insgesamt etwas kleiner aus. Dadurch ist das eigentliche Bild etwas größer ist als bei Normal 8 Filmen. Vergleichen Sie am besten Ihr Filmmaterial mit der folgenden Grafik: Bildquelle: Max Smith, Janke auf Wikimedia.org Technische Unterschiede Super 8 Filme haben in der Regel eine Abspielgeschwindigkeit von 18 Bildern pro Sekunden (häufig auch als "18 fps" bezeichnet). Das bedeutet, dass beim Abspielen 18 Bilder in jeder Sekunde gezeigt werden. Seltener kam es vor, dass Super 8 Filme in 24 Bilder pro Sekunde gefilmt wurden. Bei Normal 8 Filmen war es üblich nur 16 Bilder pro Sekunde ablaufen zu lassen. Ein wichtiger Hinweis zum Schluss: Beide Filmarten können Tonspuren besitzen. Diese sind in der Grafik oben in grau dargestellt (neben der Perforation bzw. links des eigentlichen Einzelbildes). Die Tonspur hat in der Regel eine braune Farbe. Es ist zwar mögliche auch Filme mit Tonspuren mit unserem Super 8 Scanner oder unserem Super 8 Normal 8 Scanner zu digitalisieren, jedoch ist es nicht möglich, dass die Tonspur digitalisiert wird. Der Film wird in digitalisierter Form ein Stummfilm sein. Häufig werden wir von unseren Kunden gefragt, welche Unterschiede es zwischen dem Reflecta Super 8 Normal 8 Scanner und Reflecta Super 8+ Scanner gibt. Hiermit möchten wir Ihnen eine Entscheidungshilfe geben: Wichtig bei der Auswahl des Scanners sind nicht nur die Ergebnisse, sondern auch die Bedienung des Scanners und die technischen Details. Die Qualität eines Filmes nach dem Digitalisieren beim Super 8 Normal 8 Scanner (links) im Vergleich zum Super 8+ Scanner (rechts) sieht man beispielsweise beim unteren Video. Sensor und Videoformat
Der große Super 8+ Scanner hat einen Sensor mit 9 Megapixel und produziert Filme im Videoformat AVI während der kleine Super 8 - Normal 8 Scanner einen Sensor mit 3,5 Megapixel hat und Filme im MP4-Format erstellt. Beim Super 8 Scanner beträgt die Auflösung 1920x1080p, wobei hier schwarze Ränder hinzugefügt werden. Da beim Super 8 - Normal 8 Scanner keine schwarzen Ränder hinzugefügt werden, beträgt die Auflösung 1440 x 1080 p. Die Auflösung des Films ist bei beiden Scannern demnach gleich. Bildrate Üblicherweise hat man Super 8 Filme früher in 18 fps ("Bilder pro Sekunde") gefilmt. Beim großen Super 8+ Scanner kann man beim Digitalisieren einstellen, ob der Film in 18 fps oder 24 fps gespeichert werden soll. Da wir Ende 2018 die alten Super 8 -Normal 8 Scanner gegen die neuen, präziseren Modelle getauscht haben, die nun auch die Abspielgeschwindigkeit automatisch angepassen, läuft der Film in 20 fps und somit in der richtigen Geschwindigkeit. Scangeschwindigkeit Ein großer Unterschied ist definitiv die Zeit, die die Scanner für die Digitalisierung benötigen. Während der große Super 8+ Scanner pro Einzelbild ca. 2,25 Sekunden benötigt, ist der kleine Super 8 Normal 8 Scanner mit 0,5 Sekunden pro Bild deutlich schneller. Das bedeutet, dass der Super 8+ Scanner pro Filmminute ca. 45 Minuten zur Digitalisierung benötigt, während der Super 8 - Normal 8 Scanner nur ca. 10 Minuten hierfür benötigt. Dies sollten Sie bei der Anmietung unbedingt beachten. Spulengröße / Filmmaterial Der große Super 8+ Scanner kann Spulen mit einer Filmlänge von bis zu 240 Metern (= Spulendurchmesser 21,0 cm) verarbeiten. Damit passen also alle gängigen Filmspulen auf dieses Gerät. Jedoch können ausschließlich Super 8 Filme und keine Normal 8 Filme bearbeitet werden. Der kleinere Super 8 Normal 8 Scanner kann - wie der Name schon sagt - sowohl Super 8 als auch Normal 8 Filme bearbeiten. Dafür passen auf dieses Gerät nur Spulen mit bis zu 60 Meter Filmmaterial (= Spulendurchmesser 12,7 cm). Tipp: Wenn Sie größere Spulen haben, aber dennoch das kleinere Gerät nutzen möchten, können Sie das Filmmaterial einfach von einer größeren Spule auf (mehrere) kleine Spulen umladen. Dazu können wir Ihnen gerne leere Spulen ohne Zusatzkosten zu Ihrem Mietscanner mitsenden, wenn Sie uns dies bei der Bestellung angeben. Durch das Umspulen auf kleinere Spulen können Sie sich viel Zeit sparen, sodass viele unserer Kunden diese Möglichkeit nutzen. Alternativ kann eine Spule (>12,7cm) auch extern neben dem Scanner aufgehängt werden, bitte sehen Sie sich dazu unsere Anleitung an. Handhabung Der große Super 8+ Scanner muss zwingend an einen Computer angeschlossen werden und wird ausschließlich über die Software gesteuert, die (auch bereits vorab) heruntergeladen werden kann. Zunächst werden mit dem Scanner Einzelbilder vom Filmmaterial erstellt und in einem zweiten Schritt kann man diese zu einem Film zusammenfügen. Durch die Bedienung über den Computer ist die Handhabung etwas anspruchsvoller als beim kleineren Super 8 Normal 8 Scanner, aber dennoch auch von einem Benutzer mit Computergrundkenntnissen machbar. Der kleine Super 8 Normal 8 Scanner hat den Vorteil, dass für die Digitalisierung kein Computer benötigt wird. Alles wird direkt am Gerät eingestellt und auf die mitgelieferte SD-Karte gespeichert. Es werden hierbei keine Einzelbilder gespeichert. Sie erhalten direkt nach Beendigung des Scanprozesses eine fertige Videodatei. Durch unser Anleitungsvideo, gelingt Ihnen die Bedienung des Super 8-Normal 8 Scanners auf Anhieb. Den Link und das Passwort zum Erklärungsvideo finden Sie im Begleitschreiben, das wir Ihnen zusammen mit dem Scanner senden. Fazit Die Bedienung des Super 8 - Normal 8 Scanners ist einfacher, da man keinen PC bzw. Software dazu benötigt. Die Auflösung ist bei beiden Scannern Full-HD. Der Scanvorgang ist beim Super 8 - Normal 8 Scanner sehr viel schneller als beim Super 8+ Scanner. Wir empfehlen daher den Super 8 - Normal 8 Scanner zu mieten, vor allem für kleine Spulen bis 12,7 cm Durchmesser, aber auch für größere Spulen, wenn Sie diese anhand unserer Anleitung extern aufhängen oder schneiden können. Für weitere Informationen hier klicken: Bei der Benutzung unserer Mietgeräte (z.B. beim DigitDia 7000 bzw. DigitDia 6000 und Mittelformatscanner) empfehlen wir immer vorab unsere Videoanleitung anzusehen. Darin erwähnen wir auch die Funktion MagicTouch, deren Nutzung wir dringend empfehlen. Was ist MagicTouch? Wird diese Funktion ausgewählt, tastet der Scanner mit einer weiteren Lichtquelle auf UV-Basis das Dia ab. Dabei wird erkannt, ob es Erhöhungen (z.B. Staub) oder Vertiefungen (Kratzer) gibt, damit diese im nächsten Schritt retuschiert werden. All dies passiert automatisch, ohne dass Sie erweiterte Computerkenntnisse benötigen, was ein großer Vorteil zu einer manuellen Nachbearbeitung ist. Wie sind die Ergebnisse mit MagicTouch? Die Ergebnisse mit MagicTouch sind wesentlich besser als ohne diese Funktion. Damit Sie sich ein Bild davon machen können, haben wir nachfolgend ein Vergleichsdia für Sie gescannt. Wir haben absichtlich ein stark verschmutztes Dia ausgewählt, welches zusätzlich zu Staub und Kratzern auch noch leicht milchig war. Wie Sie erkennen können, konnten der Staub und die Kratzer fast vollständig entfernt werden. Beispielbild 1: Gescannt in 1000 DPI mit ausgeschaltetem MagicTouch. Das Bild wurde nicht nachbearbeitet. Beispielbild 2: Gescannt in 1000 DPI mit eingeschaltetem MagicTouch. Das Bild wurde nicht nachbearbeitet. Alle anderen Einstellungen sind mit dem Beispielbild 1 identisch. Wie wähle ich MagicTouch aus?
Gehen Sie dazu in der Software Cyberview oben links auf "Scan" > "Voreinstellung" > "Positiv" und klicken dort auf den Unterpunkt "MagicTouch/Autocolor". In diesem Menü setzen Sie den Haken bei "MagicTouch" und bestätigen Sie dies, indem Sie auf "Ok" klicken. Danach können Sie den Scanvorgang wie gewohnt starten. Falls Sie Negative scannen, klicken Sie stattdessen bei "Voreinstellung" auf "Negativ". Wichtige Hinweise Mit eingeschaltetem MagicTouch benötigt der Scanner etwas mehr Zeit zum Scannen. Sie sollten mit einer um 10 Prozent längeren Scanzeit rechnen, als wenn die MagicTouch-Funktion nicht eingeschaltet ist. MagicTouch kann bei allen Materialien genutzt werden. Lediglich Kodachrom- und Schwarzweiß-Filmen/-Dias können damit nicht bearbeitet werden. Die Funktion MagicTouch ist in ausgewählten Scannermodellen eingebaut, so zum Beispiel in allen Scanner der Bauart Reflecta DigitDia 7000, Reflecta DigitDia 6000, Reflecta RPS 10M und Reflecta MF5000. Bei der Software Cyberview X kommt es vereinzelt auf manchen Computern zu einer der folgenden Situationen:
Situation A: Sie starten die Software und die Meldung "Initialisierung - bitte warten ..." bleibt auch nach mehreren Minuten bestehen, ohne dass sich die Software öffnet. Situation B: Sie können zwar die Software starten, beim Start eines Scanvorgangs wird Ihnen jedoch dauerhaft "Kalibrieren" angezeigt. Situation C: Der Scan startet und der blaue Balken bleibt nach einer Zeit stehen. Auch hier passiert minutenlang nichts. Das kann sofort beim ersten Scan passieren oder auch erst nach circa jedem 10. Dia. Hinweis: Diese Fehler können entweder direkt beim ersten Startvorgang der Software auftreten oder zu einem beliebigen späteren Zeitpunkt. Diese Anleitung hilft Ihnen bei Scannern, wie z.B. dem Reflecta DigitDia 8000, DigitDia 7000, DigitDia 6000, RPS 10M, MF5000. Sollte eine der Situationen auf Sie zutreffen, gehen Sie bitte wie folgt vor:
Sollte weiterhin ein Problem bestehen, vergewissern Sie sich, dass Sie alle Schritte korrekt durchgeführt haben, insbesondere Schritt 12 (Antivirensoftware und ähnliche Programme). Nehmen Sie ggf. einen anderen Computer, um dort den Scanvorgang zu versuchen. Der automatische Weitertransport hat einen Schutzmechanismus. Wenn ein Diarahmen verkanntet bricht der Scan nach wenigen Transportversuchen ab. Beim Scannen von Dias mit dem Reflecta DigitDia 7000 oder 8000 kann es dazu kommen, dass Dias stecken bleiben oder sich verklemmen. Wie häufig das passieren kann, hängt aus unserer Erfahrung von den Diarahmen und den Diamagazinen ab. Auch bei neuen Geräten haben sich manche Diarahmen verkantet. Um ein Scanabbruch auf ein minimales Maß zu reduzieren, geben wir Ihnen nachfolgend einige Tipps. 1. Orangefarbener Adapter Eine häufige Fehlerquelle ist die falsche Position des orangefarbenen Adapters. Bei Universalmagazinen muss der orangefarbene Adapter am Greifarm vorne an der Spitze sein, sodass sich das Dia und der Adapter beim Einfahren berühren: Bei allen anderen Magazinarten (z.B. CS-Magazin, LKM-Magazin oder Paximat-magazin) schieben Sie den orangefarbenen Adapter bitte ganz nach hinten. Um den Adapter zu verschieben drücken Sie den Adapter leicht nach unten und ziehen Sie ihn dann am Greifarm entlang nach hinten. In der Abbildung oben also nach links. 2. Tipps für CS-Magazine CS-Magazine haben einen Schutzmechanismus, damit Diarahmen nicht herausfallen können. Die Rahmen rasten ein. Dieser Schutz führt jedoch dazu, dass der Diascanner häufig mit diesen Rahmen Probleme hat. Wenn CS-Magazine lange gelagert und selten benutzt wurden, kann es passieren, dass die Dias sehr fest im Magazin sitzen und schlecht herausgeschoben werden können. Der Scanner denkt dann, dass etwas blockiert ist und bricht den Scan ab. Um das zu vermeiden kann man mit Silikonspray nachhelfen. Sie können einfach die Innenseite des Magazins mit Silikonspray einsprühen und schon gleiten die CS-Rahmen wesentlich einfacher aus dem Magazin (siehe Videoanleitung). Silikonspray finden Sie beispielsweise hier bei Amazon oder auch im Baumarkt. Sollten Sie kein Silikonspray oder anderes geeignetes Schmiermittel zur Hand haben, empfehle ich Ihnen die Dias mehrfach in ein anderes Magazin umzulagern (siehe Video). Haben Sie kein leeres CS-Magazin, so können Sie die Dias auch zu ca. 2/3 aus dem Magazin herausschieben und wieder hineinschieben. Diesen Vorgang sollten Sie mehrfach wiederholen, um so die Dias zu lockern. 3. Tipps für Universalmagazine Bei Universalmagazinen kann es, gerade bei dünnen Diarahmen, häufiger zu einem Verklemmen kommen (sehen Sie hierzu auch Tipp 4). Die kleinsten Abweichung, auch schon 1 mm, führt zu Verklemmungen. Daher ist es wichtig, dass Sie Universalmagazin nach DIN 108 haben. Andere Universalmagazine haben häufig minimale Abweichungen, die zu Verklemmungen führen, z. B. ein Überstand an der Zahlenskala. Wenn Sie den Überstand abschleifen, würden die Magazine einwandfrei funktionieren, aber mit dem Überstand verklemmt der Transport oft. Eine weitere häufige Ursache ist, dass die Magazine nicht gut durch das Gerät gleiten. Daher empfehle wir Ihnen auch bei dieser Magazinart Silikonspray zu kaufen, z.B. hier bei Amazon. Sprühen Sie in diesem Falle aber nicht die Magazine direkt ein, sondern sprühen Sie einen Teil einer Serviette mit Silikonspray ein und reiben Sie die Unterseite des Universalmagazins damit ein. Sie können ebenfalls die Oberfläche am Diascanner vorsichtig einreiben. Also reiben Sie die Kontaktflächen von Scanner und Universalmagazin ein. Sprühen Sie jedoch unter keinen Umständen den Diascanner oder Ihre Magazine direkt ein. Dies kann zu starken Beschädigungen des Scanners bzw. Ihrer Dias führen. 4. Tipps für Pappdias (z. B. Kodachrom) und andere dünne Dias Papprähmchen (z.B. von Kodak) und andere dünne Rahmen können durch ihre geringe Breite zu einem Verklemmen führen. Achten Sie stets darauf, dass sich nur ein Dia je Schlitz im Magazin befindet. Wenn es bei Ihnen vermehrt zu einem Verklemmen kommt, können Sie auf der linken oder rechten Seite eine oder mehrere Zeitschriften/dünne Bücher unter den Diascanner legen. Dadurch steht der Scanner etwas schräger und die Dias fallen in eine Richtung, sodass die Dias besser gegriffen werden können. Hinweis zu Kodachrom-Papprahmen: diese Rahmen haben leider eckige Kanten und keine abgerundete Ecken. Dadurch bleiben diese Rahmen am häufigsten hängen. 6. Tipps für Glasrahmen Es gibt zum einen Plastikrahmen, die eine Glaseinfassung haben, die in der Regel keine Probleme bereiten, da die Glasscheiben durch den Rahmen geschützt sind und meistens nur dünnes Glas haben, welches nicht zu schwer ist. Zum anderen gibt es auch Dias, die aus zwei mit Klebestreifen aneinandergeklebten Glasscheiben bestehen. Diese Dias lassen sich nicht direkt aus dem Magazin mit dem Diascanner verarbeiten, da sie zu schwer und zu groß sind. Sie können diese jedoch einzeln einlegen und einzeln scannen. Nach jedem Scan entfernen Sie einfach das Dia, indem Sie den grünen Knopf auf der Oberseite des Gerätes betätigen. Der Dialift fährt nach oben und Sie können das gescannte Dia aus dem Dialift entfernen und ein neues einlegen. Bei allen Dias mit Glas sollten Sie jedoch aufpassen, dass nicht zu viel Schmutz zwischen Glas und Bild ist oder das Glas milchig geworden ist.
Staub und Schmutz, der sich unter dem Glas befindet, werden von der Softwarefunktion "MagicTouch" nicht erkannt und können nicht retuschiert werden. Ein schlechtes und milchiges Glas verfälscht das Scanergebnis. |
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